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Montag, 3. April 2017

Foodlove: Bananenbrot

Seit knapp 5 Wochen verzichte ich auf Süßigkeiten, Chips und vor allem Schokolade. Das ist manchmal echt ganz schön hart, vor allem wenn man irgendwo zu Kaffee und Kuchen eingeladen ist oder wenn es bei einer Geburtstagsrunde Schokolade gibt, die das Geburtstagskind ausgibt.

So ganz auf alle Köstlichkeiten wollte ich in dieser Zeit nicht verzichten. Schließlich gibt es ja auch leckere Kuchen ohne Schokolade oder süßem Guss bzw. Kuvertüre.

Auf der Suche nach etwas Gesundem bin ich auf ein Rezept für Bananenbrot gestoßen. Das musste ich dann auch gleich ausprobieren!

Ihr benötigt dafür:
* 150 g Margarine
* 200 g Zucker
* 2 Eier
* 2-3 reife Bananen
* 125 ml Milch
* 1 TL Zimt
* 1 Prise Salz
* 100 gehackte Haselnüsse (Walnüsse eignen sich auch)
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 250 g Mehl
* 1/2 Päckchen Backpulver

Zerdrückt zu Beginn die Bananen. Überreife Bananen eignen sich am besten, weil die weicher sind und sich besser zerdrücken lassen. Gebt Margarine, Zucker, 2 Eier, die zerdrückten Bananen, Milch, Zimt, Salz, Haselnüsse und Vanillezucker in eine Schüssel und rührt es gut durch. Mischt Mehl und Backpulver und gebt das in die Rührschüssel und rührt es unter. Achtet darauf, dass der Teig nicht zu flüssig ist.
Gebt den Teig dann in eine gefettete Kastenform und streicht ihn glatt.
Dann muss die Form in den Backofen und bei 175 ° ca. 50 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Lasst euer Bananenbrot nach dem Backen etwas auskühlen. Ihr könnt dann noch Kuvertüre oder Puderzucker drüberstreuen.
Lasst es euch schmecken!  





Sonntag, 5. März 2017

Foodlove: Kirsch-Nuss-Kuchen

Am Wochenende haben wir meistens ein gemeinsames Kaffeetrinken. Aufgrund von Arbeit geht das unter der Woche leider nicht, so ist das für uns als Familie ein kleines Ritual am Sonntag geworden.

Den Kuchen steuer ich meistens bei. Dieses Mal gab es einen Kirsch-Nuss-Kuchen. Das Rezept dafür habe ich bei Ann-Katrin von Penne im Topf entdeckt.

Ihr benötigt dafür:
* 200 g Butter
* 170 g Zucker
* 1 Pck. Vanillezucker
* 5 Eier
* 1 Prise Salz
* 3 EL Rum
*  150 g gesiebtes Mehl
* 1 Tl Backpulver
* 125 g gemahlene Haselnüsse
* 100 g Schokoraspel
* 1 Glas entsteinte Sauerkirschen
(ich hab den Rum weggelassen)


Während ihr den Kuchenteig zubereitet, könnt ihr den Backofen schon mal anschmeißen und auf 180 ° C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform (z.B. 26er Durchmesser) einfetten. Zur Zeit benutze ich Backtrennspray und muss sage: ich liebe es!

Gebt die Butter und den Zucker in die Rührschüssel und schlagt die Butter schaumig. Dann gebt ihr Vanillezucker, Salz und die Eier dazu. An dieser Stelle würde jetzt auch der Rum in die Schüssel kommen, aber ich hab den ja weggelassen. Verrührt das Backpulver mit eurem Mehl und gebt das dann langsam in die Rührschüssel. Nicht gleich alles auf einmal, sondern langsam einrieseln lassen. Zum Schluss hebt ihr die Nüsse und Schokoraspel unter. Gießt den Teig in die Backform und verteilt den gleichmäßig.

Lasst die Kirschen abtropfen und verteilt diese dann auf dem Teig.

Dann wird der Kuchen 45 Minuten af mittlerer Schiene gebacken.

Wenn ihr den Kuchen aus dem Backofen holt und er etwas abgekühlt ist, dann könnt ihr euren Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben.

Ich kann euch sagen: ein Traum!

Dienstag, 14. Februar 2017

Foodlove: Mandarinen-Schmand-Gugl

So nach und nach zieht der Frühling ins Haus ein.
Und mit diesem Mandarinen-Schmand-Gugl ist gleich noch mehr Frühling ins Haus gekommen.
Dieser Kuchen ist Frühling pur und den muss ich euch unbedingt zeigen.
Er ist voll lecker, fruchtig und luftig.

Entdeckt habe ich das Rezept für den Kuchen bei Laura von TRYTRYTRY.

Für den Kuchen benötigt ihr folgende Zutaten:
* 2 Dosen Mandarinen
* 375g Mehl
* 180g weiche Butter
* 210g Zucker
* 5 Eier
* 200g Schmand
* 3 Teelöffel Backpulver
* Eine Prise Salz
* etwas Puderzucker

Rührt die Butter mit dem Zucker schaumig und gebt dann nach und nach die Eier dazu.
Dann gebt ihr Mehl, Salz, Schman und 3 TL Backpulver dazu und vermischt das gut.
Gießt die Mandarinen ab und hebt den Saft einer Dose Mandarinen auf, den gebt ihr nämlich zum Teil dazu. Rührt das Ganze gut durch, sodass ein homogener Teig entsteht. Im Anschluss hebt ihr die Mandarinen unter.
Fettet die Guglhupfform und streut ein bisschen Mehl rein und verteilt es Es in der Form. So klebt der Kuchen dann nicht so an der Form fest.
Gebt den Teig nun in die Form und lasst den Kuchen bei 150 Grad ca. 60 Minuten backen.
Hebt den Kuchen vorsichtig aus der Form, wenn er ausgekühlt ist und bestäubt ihn mit etwas Puderzucker.

Ach übrigens, heute ist ja auch Valentinstag. Habt einen schönen Tag und fühlt euch geliebt! ;)

Freitag, 27. Januar 2017

{Foodlove} Nudel-Blumenkohl-Auflauf

Vor einiger Zeit habe ich bei einer Freundin diesen leckeren Nudelauflauf mit Blumenkohl gegessen. Der war so lecker, dass ich sie den unbedingt auch mal selbst machen musste.
Diese Woche war es so weit - und wie gut, dass das Rezept dafür auch noch eins der 30-Minuten-Menüs von Jamie Oliver ist. Zu den 30 Minuten-Gerichten gehören meist noch weitere Sachen. Das komplette Gericht findet ihr hier, aber ich habe nur den Auflauf gemacht.

Ihr benötigt dafür:
* 8 Scheiben Pancetta, ersatzweise durchwachsener Bauchspeck
* 1 großer Blumenkohl
* 500 g kurze Makkaroni
* 250 g reifer Cheddar
* 4 dicke Scheiben Bauernbrot
* einige Zweige Rosmarin
* 2 Knoblauchzehen
* 250 g Crème fraîche
* Parmesan, zum Servieren

Zu Beginn benötigt ihr eine große Auflaufform (so groß, dass die Nudeln da rein passen). Diese legt ihr mit dem Pancetta bzw. Speck aus und stellt sie in den auf 220 ° vorgeheizten Backofen, um den Speck anzubraten. In der Zwischenzeit entfernt ihr den harten Teil des Strunks und die Blätter des Blumenkohls und viertelt den Blumenkohl. Die Blumenkohlviertel legt ihr mit der Schnittfläche nach unten in einen Kopf, gebt die Makkaroni dazu und gießt kochendes Wasser darüber. Anstelle den Blumenkohl zu vierteln, könnt ihr auch Röschen wegschneiden und kochen. In das kochende Nudelwasser gebt ihr Salz und etwas Olivenöl.
Währenddessen gebt ihr den Cheddar in die Küchenmaschine, um ihn zu reiben. Gebt den Käse dann in eine Schüssel. Danach nehmt ihr den Pancetta aus dem Ofen. Füllt den Pancetta, einige abgestreifte Rosmarinnadeln, die Brotscheiben und einen Schuss Olivenöl in die Küchenmaschine und mixt es durch. Gießt nun die Nudeln und den Blumenkohl ab, aber schüttet das Wasser nicht weg, dann das wird noch gebraucht. Nun gebt ihr die Nudeln und den Blumenkohl  in die Auflaufform in der ihr zu Beginn den Pancetta angebraten habt. Stellt die Form auf niedrige Hitze und gebt etwa 400 ml des Nudelwassers dazu. Presst den Knoblauch dazu und mischt Crème fraîche und Cheddar unter. Dann muss nur noch der Blumenkohl mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerkleinert werden. Wenn die Masse etwas zu dick ist, dann gebt noch etwas Nudelwasser in die Auflaufform. Dann bestreut ihr euren Auflauf mit der Brot-Pancetta-Mischung und stellt die Auflaufform in den Backofen auf die oberste Schiene. Dort wird der Auflauf ca. 8 Minuten goldbraun überbacken.
Wenn ihr möchtet, dann könnt ihr noch Parmesan auf dem Auflauf verteilen.
Schmecken lass.


Montag, 16. Januar 2017

{Foodlove} Apfel-Spekulatius-Tiramisu

Das neue Jahr beginnt wieder lecker, denn am Wochenende gab es ein leckeres Apfel-Spekulatius-Tiramisu. Sozusagen eine Art Resteverwertung. 😉


Von Weihnachten war noch ein Packung Spekulatius übriggeblieben. Und ein paar weiche Äpfel hatte ich auch noch im Obstkörbchen liegen. Meistens mache ich aus diesen Äpfeln Apfelmus oder Bratapfelmarmelade, aber Bratapfelmarmelade habe ich noch genug. Da habe ich dann im Internet geschaut und dieses tolle Rezept von Bahlsen gefunden.

Ihr benötigt dafür:
* 1 Packung Gewürz-Spekulatius (ca.200 g)
* 1 Glas Apfelkompott mit Stückchen (ca. 360 g)
* 250 g Marcarpone
* 250 g Speisequark (mit 20 % Fett)
* 40 g Zucker
* 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
* 100 g Schlagsahne

Das sollte dann für 6 Personen reichen.

Angefangen habe ich mit den Äpfeln. Die habe ich in Würfel geschnitten und mit etwas Zucker, Wasser und Zimt gekocht. Die Kochdauer hängt davon ab, wie "zerkocht" ihr die Apfelstücke haben wollt. Ihr könnt das ganze aber auch pürieren. Wenn ihr mit dem Apfelkompott zufrieden seid, lasst ihn in Ruhe auskühlen. Es geht natürlich auch gekaufter Apfelkompott.
Mit einem Handrührgerät oder der Küchenmaschine verrührt ihr Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker. Dann fügt ihr die Sahne unter Rühren hinzu und schlagt die Masse cremig auf.
Bevor das Schichten beginnt, legt ihr 5 Spekulatius beiseite, die benötigt ihr für's Dekorieren.
Als erstes kommt eine Schicht Spekulatius in euer Dessertglas (oder Auflaufform), dann eine Schicht Apfelkompott und eine Schicht der Mascarpone-Quark-Creme. Das wiederholt ihr nochmal, sodass ihr dann insgesamt 6 Schichten habt. Zum Schluss verteilt ihr die 5 Stück Spekulatius, die ihr am Anfang beiseite gelegt habt, auf euer Dessert. Und schon ist ein leckeres, schnelles, winterliches Dessert fertig.

Ich versprech euch, eure Gäste werden begeistert sein!

Mein Dessert habe ich noch mit selbstgemachten Schoko-Karamell-Pralinen dekoriert.

Montag, 14. November 2016

Foodlove: Banoffee Pie

Wir haben letztens Geburtstag gefeiert. Damit es bei der Geburtstagsfeier auch etwas zu essen gibt, war ich für den Kuchen zuständig. Das Geburtstagskind, mein Bruder, wünschte sich etwas mit Bananen.
Also habe ich meine unzähligen Rezepte und das Internet durchforstet und bin schlußendlich auf folgendes gestoßen: Banoffee Pie.
Klingt lecker. Und sieht erst recht lecker aus!
Und ich kann euch sagen, das schmeckt total lecker! Ein richtiges Schmackofatz! Ein Vergnügen für den Gaumen!
Eigentlich bin ich ja mehr für Rezepte, die schnell gehen. Schnell ist hier relativ. :D


Für diesen Leckerbissen benötigt ihr:
* 2-3 Bananen
* 250 g Kekse, z.B. Vollkornbutterkekse oder Brandt Hobbits (kernig)
* 100 g weiche bis flüssige Butter
* 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. von Milchmädchen)
* 1 Becher Schlagsahne
* Vanille-Aroma
* Kakaopulver oder Schokostreusel

Außerdem benötigt ihr für die Zubereitung folgende Dinge:
* Gefrierbeutel
* Nudelholz oder Fleischklopfer
* Backform, ca 26 cm Durchmesser
* einen Topf mit Wasser
* Handrührgerät oder Küchenmaschine
* 1-2 Schüsseln

Ach ja, und natürlich 2-3 Stunden Zeit!
Ja, ihr habt richtig gelesen: 2-3 Stunden Zeit! Warum, das erfahrt ihr gleich. ;)

Ok, gut, ich löse das Rätsel auf. Ihr beginnt nämlich am besten mit der gezuckerten Kondensmilch. Denn aus der soll nämlich das leckere Toffee werden. Stellt deshalb einen hohen Topf mit Wasser auf den Herd. Sobald das Wasser kocht, stellt ihr die Dose Kondensmilch ins Wasser. Bitte achtet darauf, dass die Dose mit Wasser bedeckt ist, weil die sonst "explodieren" könnte. Und jetzt muss die Dose Kondensmilch ca. 2 Stunden im Wasser vor sich hin köcheln. Dadurch karamellisiert der Zucker in der Kondensmilch und so entsteht die bräunliche Farbe. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass das 2 bange Stunden waren, denn die Dose machte im Wasser seltsame Geräusche. Aber sie ist heil geblieben und nicht explodiert (sollte während des Kochens das Wasser irgendwann die Dose nicht mehr bedecken, dann gießt einfach wieder Wasser drüber). Alternativ zur gezuckerten Kondensmilch kann man auch den Brotaufstrich oder die Toffee-Sauce von Muh-Muhs (gibt's bei Penny) nehmen.
Während als die Kondensmilch vor sich hinköchelt, könnt ihr euch an die Bearbeitung der Kekse machen.
Am besten ist es, ihr gebt die Kekse in einen Gefrierbeutel, denn diese müssen nun ganz fein zerbröselt werden. Dazu eignet sich zum Beispiel ein Nudelholz oder ein Fleischklopfer - oder aber ihr habt ganz viel überschüssige Energie oder Aggression, die rausgelassen werden müssen.
Die Butter lasst ihr im Wasserbad schmelzen und mischt sie dann unter die Keksbrösel. So wird aus den Keksen ein schöner Boden. Drückt die Keks-Butter-Masse fest in die Backform und stellt diese dann für einige Minuten kalt, damit der Boden fest wird.
Außerdem könnt ihr jetzt auch schon die Schlagsahne zubereiten. Schlagt die Sahne mit dem Rührgerät steif. Für den Geschmack gebt ihr währenddessen noch das Vanille-Aroma dazu.
Kurz vor Ende der 2 Stunden Kochzeit könnt ihr die Bananen dann gleich noch in Scheiben schneiden.
Und dann ist es endlich so weit. Lasst eure Toffee-Creme ein wenig auskühlen.
Verteilt nun die Toffee-Creme auf dem Keksboden. Danach legt ihr die Bananenscheiben auf die Toffee-Creme (schön eng, damit auch der Bananengeschmack durchkommt). Darauf kommt dann die Schlagsahne. Die kann ruhig ziemlich locker darauf verteilt werden. Zum Schluss siebt ihr etwas Kakaopulver (ich habe Backkakao genommen) auf die Sahne. Alternativ gehen auch Schokostreusel.
Nun kommt euer Banoffee Pie nochmal kurz in den Kühlschrank bis zum Verzehr.

Im Nachhinein habe ich mir überlegt, dass es bestimmt auch gut aussieht und vor allem auch gut schmeckt, wenn man 2 Schichten Toffee und Banane macht. Die Toffeeschicht war nämlich leider im Vergleich zur Bananenschicht ziemlich dick und geschmacklich auch sehr dominant. Aber man lernt ja nie aus. Beim nächsten Mal versuche ich es mit mehr Bananen und mehr Schichten. :D

Sonntag, 23. Oktober 2016

Foodlove: Apfel-Zimt-Muffins

Äpfel, Äpfel, Äpfel, überall Äpfel.
Wir haben ja 3 Apfelbäume im Garten hinterm Haus und sie wollten ja auch alle abgeerntet werden.
Bratapfelmarmelade habe ich ja schon in rauen Mengen hergestellt. Und ich liebe sie!

Heute gibt es bei uns Apfel-Zimt-Muffins.

Wie das duftet.

Für die Apfel-Zimt-Muffins benötigt ihr:
* 3 Tassen Mehl
* 1 Tasse Zucker
* 1 Tasse Öl
* 1 Tasse Selter oder Limonade
* 1 Päckchen Backpulver
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 2 Eier
* 3-5 Äpfel (je nach Größe)
* ein bisschenZimtpulver
* ein bisschen Zucker

Am besten fangt ihr mit den Äpfeln an. Man kann sie schälen, muss man aber nicht. Ich habe die Schale dran gelassen und die Äpfel dann geviertelt und entkernt. Die geviertelten Äpfel habe ich in Scheiben geschnitten und dann mit Zimtpulver und Zucker bestreut. Zimt und Zucker habe ich ein bisschen einziehen lassen.

Dann gebt ihr Mehl, Zucker, Öl, Eier, Backpulver und Vanillezucker in eine große Rührschüssel. gebt dann noch Selter oder Limonade dazu, dadurch wird der Teig luftiger.

Der Ofen wird auf 180 ° vorgeheizt und dann könnt ihr auch schon die Muffinförmchen mit Teig befüllen.
Da ich die Apfelstücke nicht nur auf den Muffins haben wollte, sondern auch zwischendrin, habe ich erstmal nur den Boden der Muffinförmchen mit Teig bedeckt. Dann habe ich 2-3 Apfelstücke daraufgelegt und diese wieder mit Teig bedeckt. Und dann kann man natürlich noch Apfelstücke obendrauf legen.

Die Muffins werden dann goldgelb im Backofen gebacken. Das dauert etwa 20-30 Minuten.

Man kann auch auf die fertigen Muffins noch Zucker bzw mit Zimt vermischten Zucker drüberstreuen. Auch schmecken die Muffins mit einer Kugel Vanilleeis ganz lecker.

Herbstfeeling pur!


Dienstag, 11. Oktober 2016

Foodlove: Pflaumenernte - Pflaume-Zimt-Marmelade und Pflaumenschnäpschen

Vor einiger Zeit haben wir im Garten nicht nur Äpfel, sondern auch Pflaumen geerntet.
Die Pflaumen einfach abnehmen kann ja jeder. Wir haben gleich den ganzen Baum gefällt. :)
Nein, mal im Ernst, der Baum musste wirklich weg, weil der krank war und wahrscheinlich beim nächsten Sturm mehr Schaden angerichtet hätte.
Und so musste der Baum weg. Auch wenn das bedeutet, dass es nächstes Jahr hier keine Pflaumen mehr gibt. Aber wir haben zum Glück noch einen anderen Garten und da steht noch ein Plaumenbäumchen.

Ich kann euch sagen, dass war eine Arbeit, die ganzen Pflaumen aufzulesen und von den Ästen abzuplücken. Und dann mussten die Pflaumen ja auch noch entsteint werden.

Aber das Ergebnis war umso leckerer.



Aus den vielen Pflaumen habe ich eine Pflaumen-Zimt-Marmelade gemacht. Da komme ich mit den vielen Gläsern Marmelade eine Weile hin. Den handelsüblichen Pflaumenmus mag ich nicht, aber die Pflaumen-Zimt-Marmelade geht immer. :)

Ich liebe ja einfache Rezepte und wenn sie dann noch ohne viele Zutaten funktionieren ist das umso besser.

Für die Marmelade braucht man nämlich nur Pflaumen, Gelierzucker, ggf. noch normalen Zucker und Zimt.
Die Menge der Pflaumen richtet sich dann eben nach der Art des Gelierzuckers, je nach dem ob ihr 2:1 oder 3:1 Gelierzucker verwendet. Die entsteinten und kleingeschnittenen Pflaumen in einen Topf geben und mit etwas Wasser aufgießen und kochen lassen. Wenn die Pflaumen zerkocht sind dann den Zucker hinzugeben und mit Zimt abschmecken. Eine genaue Mengenangabe habe ich hierfür nicht. Manche mögen mehr Zimt, bei anderen muss es nicht so viel sein. Ich habe Zimtpulver genommen. Das geht auch super und man muss dann nicht mühsam die Zimtstangen wieder aus der Marmelade fischen.

Da ich aber immer noch so viele Pflaumen über hatte - Marmelade hatte ich genug und auch einige Gläser Kompott hatte ich bereits eingekocht - musste ich mir noch etwas anderes überlegen.

Das Internet ist ja voller Rezepte.

Da die kalte Jahreszeit noch bevorsteht und diese aber immer perfekt ist für gemütliche, gesellige Abende mit Freunden (außerdem gibt es nächstes Jahr große Feierlichkeiten), war das passende Rezept schnell gefunden: Zwetschgenlikör.

Schon meine Oma hat früher immer das geerntete Obst im Sommer und Herbst mit Kornschnaps oder Goldkrone aufgesetzt. Egal ob Johannisbeere, Himbeeren oder eben Pflaumen.

Für den Zwetschgenlikör benötigt ihr:
* 1,5 kg Zwetschgen / Pflaumen
* 0,7 l Schnaps (am besten Korn)
* 400 g Zucker
* 2 Päckchen Vanillezucker
* Zimt nach Belieben

Die entkernten und geschnittenen Pflaumen gebt ihr in ein Gefäß. Ich habe gleich verschiedene leere Flaschen genommen und die Pflaumen da rein gesteckt. Dann Zucker, Vanillezucker und die Zimtstangen dazu geben und mit dem Kornschnaps aufgießen. Die zugedrehten Flaschen wandern im Anschluss für mindestens 4-6 Wochen in den Keller, wo sie dunkel gelagert werden. Hin und wieder muss die Flasche gedreht bzw. geschüttelt werden, damit sich der Zucker richtig auflösen kann. Schon nach wenigen Tagen bekommt der Kornschnaps die rot-bräunliche Färbung, da er die Farbe aus den Pflaumen zieht.

Oh wie ich mich schon auf die erste Kostprobe freue. :)




Freitag, 23. September 2016

Foodlove: Bratapfelmarmelade

Jetzt schon an Weihnachten denken?
Kalt genug ist es ja schon fast.
Nach den warmen Spätsommertagen fühlen sich 6 ° C am Morgen fast schon winterlich an...
Eigentlich mag ich jetzt noch nicht an Weihnachten bzw. Winter denken.
Es sei denn, es geht um's Essen! *leckerschmecker*

Schon seit einiger Zeit koche ich das geerntete Obst aus dem Garten ein. Mit den ganzen Marmeladen sollte ich hoffentlich über den Winter kommen.

Diese Woche haben wir ein paar Äpfel geerntet.
Ganze 3 Apfelbäume haben wir im Garten und die hängen voller Äpfel, die nur darauf warten, gepflückt zu werden. Ich bin schon fleißig am Rezepte raussuchen - da kommt also in nächster Zeit noch einiges! :)

2 mittelgroße Eimer mit Äpfel wollten nun also diese Woche verarbeitet werden.
Die Idee, was ich daraus mache, war schnell geboren.
Mein Vorrat an Bratapfelmarmelade war aufgebraucht und somit musste neue her. Ich LIEBE Bratapfelmarmelade. Da darf es auch jetzt schon ein Hauch von Weihnachten sein!

Für die Bratapfelmarmelade braucht ihr:
* 750 g Äpfel
* 50 g gehackte Mandeln oder Mandelblättchen
* Saft einer halben Zitrone bzw. Zitronensäure
* 4 Zimtstangen oder Zimtpulver
* 250 ml Apfelsaft (ggf. ohne Zuckerzusatz)
* Rosinen (in Amaretto oder Apfelsaft eingelegt)
* Gelierzucker (2:1 oder 3:1)





Das Aufwendigste und zeitintensivste zuerst: die Äpfel und die Rosinen. Bevor ihr mit den Äpfeln anfangt, sind die Rosinen dran. Gebt die Rosinen in eine Schüssel und ertränkt sie in Amaretto. Am besten die Schüssel über Nacht kalt lagern. Wenn ihr keinen Amaretto habt oder keinen Amaretto mögt, gibt es auch noch die alkoholfreie Variante mit Apfelsaft. So, nun zu den Äpfeln. Am besten nimmt man Äpfel, die schon ein paar Tage liegen, die können ruhig auch schon etwas leicht schrumpelig aussehen. Ich habe dieses Mal frischgeerntete, säuerliche Äpfel genommen. Wenn die Äpfel säuerlich sind, dann braucht ihr nicht unbedingt Zitronensäure, weil säuerliche Äpfel ausreichend Pektin enthalten. Ihr könnt die Äpfel schälen, ich habe sie dieses Mal mit Schale in kleine Stücke geschnitten. Bis ich alle Äpfel geschnitten hatte, habe ich die bereits geschnittenen Äpfel mit etwas Zitronensaft beträufelt, damit sie nicht so braun werden. Die Apfelstücke gebt ihr mit etwas Wasser bzw. Apfelsaft in einen Topf, ggf. etwas Zucker hinzufügen und aufkochen lassen, am besten richtig zerkochen lassen, sodass ein Brei daraus wird. Man könnte natürlich die Äpfel, anstatt sie zu schneiden, vorher in den Backofen stellen und backen, so wie man das mit richtigen Bratäpfeln auch macht. Dann die eingelegten Rosinen dazu geben (der restliche Saft bzw. Amaretto kann eigentlich mit in den Topf) und die Zimtstangen mitkochen. Wenn ihr keine Zimtstangen habt, geht auch Zimtpulver - einfach dazugeben, unterrühren und mit aufkochen lassen. Zum Schluss noch die Mandeln dazugeben. Ich nehme meistens Mandelblättchen und zerbrösel die noch ein wenig. Und damit daraus auch noch Marmelade wird (ja, ich weiß, eigentlich heißt es Konfitüre) kommt noch Gelierzucker dazu. Dann nochmal ordentlich aufkochen lassen und rühren. Da meine Mutti nicht gerne Rosinen isst, püriere ich die Marmelade nochmal kurz mit dem Pürierstab.
Während die Konfitüre kocht, koche ich schon mal die Marmeladengläser aus, trockne sie ab und fülle die heiße Marmelade ein. Deckel fest zuschrauben, die Gläser umdrehen und auf dem Kopf stehend auskühlen lassen.


Oh, wie herrlich es doch schon nach Weihnachten duftet... Da kommt jetzt im Septemebr doch schon etwas Weihnachtsstimmung auf... ♥






Übrigens, bei Renaade von Titatoni gibt gibt es schöne Etiketten für die Bratapfelmarmelade. Bei Danny von cozy and cuddly gibt es einanderes tolles Rezept mit Marzipan und dazu auch noch ganz tolle Etiketten für die Marmeladengläser. So eignen sich die Gläser auch als kleine Geschenke. :)

Freitag, 2. September 2016

Sommerzeit = Eiszeit

Hattet ihr in den letzten Tagen auch so schöne spätsommerliche Tage?
Sonne pur zum Genießen - und das am besten im Garten und mit lecker Eis.

Nach getaner Gartenarbeit habe ich mir deshalb lecker selbstgemachtet Eis gegönnt.

Das geht ganz schnell.

Lange standen die Eisformen im Schrank und nun kamen sie wieder zum Einsatz.
Ganz einfach Saft oder Limonade einfüllen und dann ab ins Gefrierfach.
Bei Limonade soltle man beachten, dass sich durch die Kohlensäure der Inhalt der Eisformen ausdehnt und ggf. etwas Schweinerei im Gefrierfach verursachen kann. :D

Bei uns gab es Vita Cola Eis und dann noch Apfelsafteis. Und heute gibt's lecker KiBa-Eis...



Na dann, habt ein schönes Wochenende und genießt das schöne Wetter!
m

Mittwoch, 31. August 2016

Foodlove: Nudelsalat Caprese

Wenn ich nicht egrade zu Hause bin und etwas für den Blog machen, dann bin ich auf Arbeit. Tja, wer hätte das gedacht. :D

Hin und wieder bestellen wir auf Arbeit Essen bei einem Caterer. Da ich aber so wählerisch bin und nicht alles essen und mir dort auch nicht alles schmeckt, nehme ich meist selbst mein Mittagessen mit. Oft gibt es dann Reste vom Vortag. Bei manchen Sachen klappt das auch alles hervorragend mit dem Mitnehmen, aber es gibt auch Sachen, die ich ungerne mit auf Arbeit nehmen. Zum Beispiel irgendwelche Suppen. Da habe ich immer Angst, dass das Glas kaputt geht oder der Decker der Mikrowellenschüssel aufgeht.

Dann stellt sich mir immer die Frage: Was nehm ich mit ins Büro?

Vor ein paar Tagen bin ich auf einen Nudelsalat Caprese im Glas gestoßen. Das Ganze sah lecker aus und war auch nett angerichtet.

Das musste ich doch gleich selbst mal ausprobieren. Also ab in den Supermarkt und Einkaufswagen vollpacken.

Für den Nudelsalat Caprese braucht ihr:

* 50 g (Vollkorn)Nudeln
* 160 g Cherrytomaten oder andere kleine Tomaten
* Mini-Mozzarella
* 1 reife Avocado
* 1 Hand voll Basilikumblätter
* 3 EL Wasser
* 1 Prise Pfeffer
* 1 Prise Salz
* 1 EL Zitronensaft
* Babyblattspinat
* Walnüsse für den Crunch

Am besten kocht ihr gleich zu Beginn die Nudeln. Während diese kochen, gebt ihr die Avocado zusammen mit Basilikum und Wasser in einen Behälter und mixt das zu einer Creme. Dann kommen da noch Salz, Pfeffer und Zitronensaft dazu. Rührt die Gewürze dann am besten mit einem Löffel unter.
Die Tomaten und den Mini-Mozzarella habe ich halbiert.
Und dann geht es schon ans Schichten. Zuerst kommen die Nudeln ins Glas, darauf die Basilikum-Avocado-Creme, dann die Tomaten und die Mozzarellastückchen. Zum Schluss kommt noch der Spinat und die Walnüsse drauf. Fertig ist der Salat. Passt perfekt in die Handtasche. ;)

Ich habe sowohl den Spinat als auch die Nüsse weggelassen, weil ich darauf gerade keinen Appetit hatte. ;)

Donnerstag, 28. Juli 2016

Foodlove: süßer Fruchtaufstrich

Es gibt nichts schöneres als am Wochenende ein leckeres Brötchen, frisch vom Bäcker oder selbstgebacken mit einem Fruchtaufstrich, der noch leckerer ist, zu essen. Eine Tasse frischen kaffee oder Cappuccino dazu... Herrlich!

Sommerzeit bedeutet auch immer Obst- und Beerenzeit.
In den letzten Wochen habe ich fleißig im Garten geerntet: Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Rhabarber,... und die Heidelbeeren sind auch fast reif.

Es bleibt nur immer die Frage, was man dann aus dem geernteten Obst macht.
Meine Entscheidung fiel überwiegend auf Marmelade, denn davon kann man nie genug haben.
Wobei das schon ein Streitthema ist. Was ist denn nun Marmelade und was darf sich Konfitüre oder Gelee nennen. Da gibt es ja ein richtiges Regel- und Gesetzbuch drüber. Aber überwiegend hängt das wohl davon ab, wie viel Fruchtfleisch und ob überhaupt Fruchtfleisch enthalten ist. Ehrlich gesagt, ist mir das ja einerlei, denn bei uns heißt das alles Marmelade. :D

Los ging es ja mit dem Rhabarber.
Einen Teil davon hab ich eingekocht für Kompott oder um später mal noch Rhabarberkuchen zu backen. Einen anderen Teil davon hab ich für Marmelade und Sirup verwendet. Davon hab ich euch ja hier schon geschrieben.

In den letzten Wochen ging es weiter mit Erdbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren.
Erdbeeren hatten wir dieses Jahr nicht allzuviele, weil einfach aufgrund der Bauarbeiten am Haus wenig Zeit für den Garten blieb. Für Marmelade hat's aber allemal gereicht.

Ich hab einfach alles an Beeren in einen Topf gegeben und mit Gelierzucker und Wasser gekocht.
Marmeladekochen ist echt einfach.
Das Nervige daran ist nur, dass man von den Himbeeren so viel wegwerfen muss, weil da so viele Würmchen drin sind.
Ich hatte mal eine Zeit, da wurde die Marmelade einfach nicht fest. Aber im Moment geht's. Den Gelierzucker verwende ich nach Anweisung, meist 3:1 (3 Teile Obst, 1 Teil Gelierzucker). Dann noch Wasser und Vanillezucker dazu.



Da ich noch einige Orangen zu Hause rumliegen hatte, habe ich mich einfach mal an Orangen-Gelee ausprobiert.
Orange hat ja so den Ruf, dass das dann immer bitter schmeckt. Dieses Orangen-Gelee allerdings nicht. Kein bisschen!

Ihr benötigt dafür:
1 1/4 L Orangensaft, frisch gespresst
1 Packung Gelierzucker 3:1 (z.B. von Dr. Oetker)
zum Verfeinern noch ca. 30 g Orangenschale einer unbehandelten Orange

Die meiste Arbeit macht wirklich das Orangenauspressen, wenn man das von Hand macht. 1250 ml wollen erstmal ausgespresst werden.
Wenn ihr Orangenschale mit in eurem Gelee haben wollt, dann solltet ihr die (unbehandelte) Orange heiß abwaschen, trocken reiben und in dünne Streifen schneiden oder mit Mini-Ausstecher kleine Formen ausstechen.
Gebt nun den Saft, die Schale und den Gelierzucker in einen Topf und verrührt das Ganze gut. Bei starker Hitze muss euer Orangensaft nun ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Den Schaum ggf. abschöpfen und das heiße Gelee in vorbereitete Gläser füllen, Deckel drauf und für 5 Minuten auf den Deckel stellen zum Auskühlen.
Es bietet sich an, die Schraubgläser vorher auszukochen. Ich nehm die dann immer direkt aus dem heißen Wasser, trockne diese ab und fülle sofort die heiße Marmelade oder Gelee ein. Funktioniert zur Zeit bestens!








Sonntag, 17. Juli 2016

Ice Ice Baby

Eine Abkühlung an warmen Sommertagen ist perfekt.
Das muss nicht immer im Schwimmbad oder am Badesee sein.
Und der Urlaub ist auch noch weit entfernt.

Aber es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, den Sommer zu genießen und sich eine kleine Abkühlung zu gönnen: schön gepflegt auf dem Balkon oder im Garten die Füße in eine große Wanne oder eine Schüssel stecken, dabei lecker Rhabarberlimonade oder Wasser mit Früchten trinken, die Seele baumeln lassen, ein Buch lesen oder ein Eis schlecken. Am besten ein selbstgemachtes Eis. Eis kaufen kann ja jeder - aber das schmeckt ja auch lecker.

Eiswürfel in der Limonade sind auch sehr erfrischend. Theoretisch gehen ja auch die einfachen Eiswürfel. Wasser in die Eiswürfelform rein und ab ins Gefrierfach. Man kann ja aber die Eiswürfel auch ein bisschen aufpimpen, z.B. mit essbaren Blüten, Minzblättern oder Beeren.

Im Netz bin ich auf folgendes Video gestoßen. Da sind echt coole Sachen dabei:




So Eiswürfel mit Obststückchen drin oder essbaren Blüten machen schon was her. Aber auch die eingefrorenen Melonenkugeln sind toll. Das kommt auch auf meine To-Do-Liste.
Wir haben dieses Jahr sehr viele rote Johannisbeeren. Davon sind einige in den Eiswürfelformen gelandet. Andere sind in einer Beerenmarmelade (Erdbeeren, rote, gelbe und schwarze Johannisbeeren und Himbeeren) gelandet. Ein Großteil der roten Johannisbeeren wurde aber eingeweckt für schlechte Zeiten (also den Winter) sozusagen.
Leider haben wir auch in diesem Jahr nur wenige schwarze Johannisbeeren. Eigentlich schade, denn ich wollte die mal wieder mit Kornschnaps aufsetzen. ;)

Das mit dem Kaffeepulver hab ich übrigens letztes Jahr mal ausprobiert. Es hat furchtbar gestunken. Keine Ahnung, was ich falsch gemacht hab. Mücken hab ich keine bemerkt, dafür aber Wespen - und das nicht gerade wenig. :D Wesentlich angenehmer sind Kaffeebohnen mit einem Teelicht.
Einfach ein Glas (z.B. ein Schraubglas oder Vorratsglas) mit Kaffebohnen füllen, Teelicht rein und fertig. Sieht schön dekorativ aus.



Bei mir gab's folgende lecere Durstlöscher:
* Meloneneistee: kühl & lecker Melone von Milford mit kaltem Wasser aufgießen und Melonenstückchen dazugeben
* gekühltes Wasser mit frischen Johannisbeeren - frisch aus dem Garten geerntet.


Sonntag, 3. Juli 2016

Foodlove: Himbeer Cheesecake Küchlein

Heute ist wieder einer dieser Tage. Geburtstage über Geburtstage! Dieses Mal ist die Mutti dran.

Zum Geburtstag gab's Himbeer Cheesecake Muffins bzw. ein kleines Küchlein. Da hatten die Gäste auch gleich noch was davon. Nicht zu süß und nicht zu schwer - genau das Richtige für Sommertage!

Für die Muffins benötigt ihr für den Boden:
* 120 g Vollkornkekse
* 50 g Butter
* 50 g Zucker

Für den Belag braucht ihr:
* 450 g Frischkäse
* 2 Eier
* 140 g Zucker
* 1 Vanilleschote
* 80 g Himbeeren (alternativ gehen auch Erdbeeren)
* 1 EL Zucker
* 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale

Am besten heizt ihr den Ofen gleich zu Beginn auf 160 Grad vor. Und die Butter schmelzen.
Die Küchlein eignen sich auch perfekt um überschüssige Kraft oder Aggression los zu werden, den die Kekse müssen in einem Gefrierbeutel zerkleinert werden - am besten mit einem Nudelholz richtig zerbröseln.
Die geschmolzene und abgekühlte Butter nun mit den zerbröselten Keksen und dem Zucker vermischen und je 1 Esslöffel dieser Masse in Muffinförmchen geben und mit einem Löffel festdrücken.
Die Muffinförmchen für ca. 10-15 Minuten in den Backofen geben.
In der Zwischenzeit den Balg anrichten.
Püriert die Himbeeren und drückt das Püree durch ein Sieb. Das Ganze dann mit 1 EL Zucker und Zitronenschale vermischen und kühl stellen.
Den Frischkäse cremig rühren und nach und nach die Eier zugeben. Aus einer Vanilleschote das Mark herauskratzen und mit Zucker in die Frischkäse-Ei-Massse geben. Nun die Masse auf den Keksboden verteilen und den Himbeersaft drauf verteilen. Mit einem Zahnstocher kann man dann einen kleinen Wirbel keieren.
Nun die kleinen Cheesecakes für ca. 25 Minuten backen. Nach dem Backen die Küchlein für ca. 5 Stunden kaltstellen und dann schmecken lassen!




Für die perfekte Erfrischung sorgt da natürlich eine kalte und total leckere Rhabarberlimonade - natürlich mit meinem selbstgemachten Rhabarbersirup!

Hab ich die Tage schon mal probieren - muss ja testen, ob der wirklich schmeckt und ob man den seinen Gästen überhaupt anbieten kann. Da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Vielleicht trink ich den auch einfach selbst. ;)


Dienstag, 14. Juni 2016

Foodlove: Burger

Wir sind mitten in der EM.
Eigentlich bin ich ja nicht so ein Fußballfan und schau auch kaum Fußball - außer es ist EM oder WM.
Ich liebe es mit Freunde gemeinsam die Spiele zu schauen, mitzufiebern, sich bei Toren zu freuen (sofern sie von der Mannschaft geschossen werden, die man gut findet) und die Zeit gemeinsam zu genießen.
Schon seit Wochen sind die Geschäfte im EM Fieber - Klamotten, Fähnchen für zu Hause oder für's Auto, Deko-Krimskrams, Teller, Becher, Eiswürfelformen, ja sogar extra für die Meisterschaft gestaltete Verpackungen für Süßigkeiten, Getränke und andere Lebensmittel. Aber man kann es auch übertreiben, z.B. mit Klopapier im Fußballdesign. :D

Aber ich gestehe: auch ich bin dem Fußballfieber verfallen und so wird es in den nächsten Woche bestimmt noch den einen oder anderen weiteren Post geben, der mit Fußball zu tun hat.

Vielleicht ist es euch ja auch schon aufgefallen, hier gab's in letzter Zeit viele Rezepte. Nein, ich bin jetzt nicht unter die Foodblogger gegangen. Nicht ausschließlich. Aber ich probiere gerne mal neue Sachen aus, vor allem alles was mit Kuchen, Muffins, Cupcakes etc zu tun hat.

Die Zeit dafür ist perfekt, denn ich stecke mitten im Party-Marathon. Geburtstage über Geburtstage!

Heute war mir mal nach Burger.
Vor einiger Zeit habe ich mir eine Burgerpresse gekauft und die musste nun auch mal getestet werden.

Es waren jetzt keine übelst ausgefallene Burger. Einfach nur Hackfleisch mit Ei, Gewürze (Senf, Pfeffer, Knoblauchsalz, Paprika) und einem altbackenen Brötchen. Ja, es gibt so Sachen auch Mutters Küche. Die hat nämlich immer ein altbackenes Brötchen in Wasser aufgeweicht und dann wieder ausgedrückt und mit dem Hackfleisch oder Hackepeter vermischt.

Und dazu gab's dann Hamburgersauce, Tomaten, Gurke, Salat, Schmelzkäsescheiben und natürlich Burgerbrötchen. Ohne die Brötchen wäre das ja auch sonst bissl Mist geworden. Sogar die Burgerbrötchen waren in Fußballform. ;)

Tja, und die Burgerpresse? Was soll man dazu sagen? Ein nices Gimmick, aber nicht unbedingt notwendig. Die Burgerpatties gingen furchtbar schlecht raus aus der Form und sind teilweise zerfallen. Ich bin am Ende dann wieder auf die altbewährte Handarbeit umgestiegen. :D

Seid ihr auch im Fußballfieber?
Was denkt ihr, wer gewinnt?
Ich bin mir total unsicher.
Deutschland wäre ja schon cool! Aber ob's wirklich reicht? Na, wir werden sehen...
Ein echt zerreißendes Spiel wäre für mich, wenn irgendwann im Laufe der EM Deutschland und Kroatien zusammen treffen würden. Ich liebe ja Kroatien. Aber Deutschland ist da auch nicht zu verachten. :D





Samstag, 11. Juni 2016

Foodlove: Rhabarber Sirup & Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre

Was war das für ein wechselhaftes Wetter in den letzten Woche: Regen, Gewitter, Hagel, Sonne, Sturm, Tornados, Unwetter,... und das wechselte alles von der einen auf die andere Sekunde!
Gerade eben schien noch die Sonne und plötzlich hagelt es!

Im Garten hat das Unwetter glücklicherweise keinen großen Schaden angerichtet. Über den Regen hat sich zwar so manches Pflänzchen gefreut, aber uns kam der gerade etwas ungelegen. Wir hatten angefangen, neben dem Haus auszuschachten, um die Drainage auszutauschen, damit der Keller wieder einigermaßen trocken wird.
Und dann aht das Gewitter auch noch das Speedport geschrottet - somit gab's leider die letzten Tage keine neuen Posts.

Meine Rhabarberernte und das Ergebnis der Ernte wollte ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten.

Wir man auf dem Bild hier sehen kann, gab es da so einiges zu ernten und ich musste mir erstmal überlegen, wohin damit.
Also hab ich das Internet durchforstet (da ging es noch) und mir diverse Rezepte rausgesucht.

Einen Teil der Rhabarberernte habe ich zu Marmelade verarbeitet, einen anderen Teil zu Sirup und den dritten Teil habe ich in Stücke geschnitten und eingekocht - für schlechte Zeiten. ;)

~ Rhabarbersirup ~

Ihr benötigt dafür:
* 500 g Rhabarber
* 300 ml Zucker
* 300 g Zucker
* Saft von 5 Zitronen

Zuerst mal den Rhabarber putzen (die Außenhaut mit einem Messer in Fäden abziehen - das ist notwendig, weil sich darin die Oxalsäure befindet) und dann inca. 2 cm große Stücke schneiden. Die Stücke dann für ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen sodass sich der Rhabarber leicht pürieren lässt.
Den Rhabarbersaft gießt ihr dann durch ein Sieb ab und drückt die Stücke mit einem Kochlöffel gut aus.
Und jetzt lasst ihr den Saft zusammen mit den Zucker nochmal für 5 Minuten aufkochen. Lasst das Ganze jetzt bisschen abkühlen und gebt den Zitronensaft hinzu.
Den Sirup noch möglichst heiß ind sterilisierte Flaschen geben und gut verschließen. Zum Abkühlen die Flaschen auf den Kopf stellen.

Der Sirup ist perfekt für Sekt, aber auch als fruchtige Erfrischung mit Wasser oder Selter. Super lecker!


~ Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre ~

Hierfür benötigt ihr:
* 500 g frische Erdbeeren
* 500 g Rhabarber
* 700 g Zucker
* Saft einer halben Zitrone

Erdbeeren und Rhabarber waschen, putzen und klein schneiden. Gebt dann alles in einen großen Topf und lasst es ca. 1 Stunde ziehen (der Zucker zieht in dieser Zeit den Saft aus den Erdbeeren und dem Rhabarber). Danach stellt ihr den Topf auf den Herd und lasst das Ganze unter ständigen Rühren aufkochen und dann nochmal ca. 20 Minuten köcheln lassen. Umrühren nicht vergessen! ;)
Die Konfitüre dann in heiß ausgespühlte Einmachgläser geben (bis ca. 1 cm unter dem Rand des Glases), das Glas verschließen und für ca. 10 Minuten auf dem Kopf stehen lassen und dann wieder umdrehen und weiter auskühlen lassen.

Da ich so viel Rhabarber und Erdbeeren hatte, habe ich dann noch eine Konfitüre mit Vanille gemacht.

* 450 g Rhabarber
* 500 g Erdbeeren
* Saft einer Orange
* 1 Bourbon Vanillestange
* 2 Päckchen Vanillinzucker
* 1 Päckchen Zitronensäure
* 500 g Gelierzucker 2 : 1

Hierfür werden die klein geschnittenen Erdbeeren und der Rhabarber mit dem ausgekratzten Vanillemark und der Vanilleschote, sowie den ganzena nderen Zutaten in einem Topf vermengt und zum Kochen gebracht - 3 Minuten bei starker Hitze sprudelnd kochen.
Vanilleschote rausnehmen und ggf. den entstandenen Schaum mit einer Kelle abschöpfen und die Konfitüre in Gläser füllen. Fertig.

Ob es nun wirklich eine Konfitüre ist oder eine Marmelade oder dann doch "nur" ein ganz normales unkategorisierter Fruchtaufstrich - ich weiß es nicht genau. Auch wenn der Fruchtaufstrich sehr flüssig ist - aus irgendeinem Grund hat der Gelierzucker / Zucker nicht das gemacht, was er machen sollte - er ist sau lecker!







Mittwoch, 18. Mai 2016

Foodlove: Käse-Schinken-Snack

Nach und nach machen wir auch den Garten am Haus und natürlich auch den Balkon hübsch, damit wir die kommenden schönen Sommertage draußen genießen können. Die Grillsaison haben wir ja bereits eingeläutet. ;)

Heute habe ich für euch noch ein Rezept für einen schnellen Snack für die nächste Garten(grill)party.

Für den Käse-Schinken-Snack benötigt ihr:
* 1 Säckchen Babybel (oder ähnlichen Mini Butterkäse)
* 1-2 Päckchen Schinken (je nach Größe der Schinkenscheiben)
* 1 Ei
* Paniermehl
* Mehl
* Gewürze wie Salz und Pfeffer nach Belieben

Am besten packt ihr erstmal euren Mini Butterkäse aus und werft schon mal die Herdplatte an, damit das Öl in der Pfanne schon mal vorheizen kann.
Dann schneidet ihr den Schinken in dicke Streifen. Die sollten so dick sein, wie der Käse breit ist, damit ihr den Käse in den Schinkenstreifen einwickeln könnt. Baut euch eine kleine Panierstraße auf: Mehl, Ei, Paniermehl. Wälzt dann den mit Schinken umwickelten Käse erst im Mehl, dann im Ei und zuletzt im Paniermehl. Und dann ab damit in die Pfanne und goldgelb von allen Seiten anbraten.

Wenn ihr den Snack noch warm, frisch aus der Pfanne esst, dann ist der Käse innendrin leicht flüssig. Schmeckt aber genauso gut, wenn ihr den Snack erst später esst!

Super schneller und einfacher Partysnack!

Mittwoch, 11. Mai 2016

Foodlove: Oregano-Käse-Schnecken

Letztens gab es bei mir ja Käseschnecken. Heute gibt's für euch dazu Rezept dazu!

Super schnell und einfach, wenn man spontaner Besuch kommt - vorausgesetzt man hat alla Zutaten zu Hause. ;)

Entdeckt habe ich die Käseschnecken bei Chefkoch. Dort gibt es auch eine Videoanleitung.

Für die Oregano-Käse-Schnecken benötigt ihr:
* 1 Rolle Blätterteig
* 1 Becher Hüttenkäse (200 g)
* 1 EL Oregano
* 1 Ei
* 50 g geriebenen Käse
* Salz und Pfeffer

Macht die Packung Blätterteig auf und rollt den Blätterteig aus. Heizt derweil shcon mal den Backofen vor.
Dann gebt ihr den Hüttelkäse, sowie das Ei, Oregano und den geriebenen Käse in eine Schüssel, verrührt das Ganze und würzt mit Salz und Pfeffer.

Wenn ihr mit dem Geschmack zufrieden seid, dann verteilt die Käse-Ei-Masse auf dem Blätterteig und rollt den zusammen. Scheidet die Rolle in ca. 1 - 2 cm dicke Scheiben.

Diese verteilt ihr dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Und dann ab in den Backofen für 25 Minuten bei 170 °C (Ober-/Unterhitze).

Wenn ihr wollte, dann könnt ihr die Schnecken während des Backens mit Butter bestreichen, dann werden sie etwas knuspriger.

Ihr könnt die Schnecken auch zusätzlich noch mit Schinken oder Salami füllen - auch sehr lecker!

Perfekter Partysnack!

Mittwoch, 4. Mai 2016

Last Minute Ideen zum Vatertag und zum Muttertag

Habt ihr auch erschrocken festgestellt, dass morgen ja schon Vatertag ist und am Sonntag Muttertag?

Aber keine Angst, ich hab heute mal ein paar schöne Last-Minute-Geschenkideen rausgesucht und für euch zusammen gestellt.

zum Vatertag

Eine lustige Idee für den Papa habe ich auf Pinterest gefunden. In den Biergarten gehen kann ja jeder, aber nicht jeder hat einen Biergarten daheim. ;)


Oder mag der Papa eher was Süßes?
Bei Ute von Ute's Scrapblog gibt die Gummibärchen-Variante:

 
Schon mal etwas von einer Herren Handtasche gehört? Nein?
Dann schaut mal bei my beautyful paper vorbei:


Wellness für den Papa?
Gibt's u.a. bei DaWanda zu kaufen - kann man aber auch selbster machen. ;)






Und weil neben Trinken auch Essen bei Papa immer gut ankommt, hier noch ein paar Rezepte und Printables von Fräulein Selbstgemacht:





zum Muttertag

Mutti freut sich meist über alles, vor allem wenn es selbstgemacht ist. Egal ob Essen, ein schönes Bild oder etwas Gebasteltes.

Bei Spaaz gibt es eine Anleitung (inkl. Rezept) für selbstgemachte Pralinen in Herzform.





Auch Mamas müssen sich mal ein bisschen Zeit für sich nehmen, die Seele baumeln lassen und sich mal etwas Gutes tun. Wenn ein ganzer Beauty-Tag nicht drin ist, dann aber vielleicht ein paar Minuten oder Stunden für ein Bad oder ein bisschen Beauty.

Ein Rezept für ein Zitronen-Zucker-Peeling gibt es bei mrs. berry.


Oder doch lieber Badesalz? Ein Rezept für ein duftendes Rosen-Badesalz gibt's bei So leb ich:


Und ein Rezept für Lavendel-Badesalz findet ihr bei Casa di Falcone:

 
Vielleicht könnt ihr euch nach an die kleinen Boxen und Tüten von Weihnachten erinnern mit den 15-Minuten-Advent?
Wie wäre es mit 15 Minuten Wellness für die Mama?
Eine schöne Idee, was in die Box reinkommen könnte findet ihr bei die Bastelschwestern:



für beide


Aber man könnte ja auch etwas für und mit beiden machen.
Warum denn nicht beide zum Essen einladen?

Eine tolle Idee für eine Einladung gibt es bei Rosy and Grey:


Oder wie wäre es mit einen Ausflug mit den Eltern oder eine kleine Grillparty als Dankeschön?

Eine andere tolle Idee zum Dankesagen an Mama und Papa gibt es auf dem atemlos Blog:



Du brauchst noch schnell eine Karte zum Muttertag?
Bei Barfuss im November gibt es gleich 4 Stück als kostenlosen Download.



Bei miomodo gibt's tolle Freebies sowohl für die Mama als auch für den Papa. Geschenkpapier, Flaschenetiketten, Boxen udn vieles mehr. Schaut mal vorbei.

Weitere Ideen findet ihr noch bei Gifts of Love, Decorize und Fräulein Selbstgemacht.

Na dann mal los und schnell noch ein paar Sachen besorgen!