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Mittwoch, 22. März 2017

Spring is in the air

Der Frühling liegt in der Luft!nd ich liebe es!
Ich liebe diese Jahreszeit, wenn alles zu neuem Leben erwacht. Jeden morgen bleibe ich einen kurzen Moment am Vorgarten stehen und bestaunen die Schneeglöckchen, Krokusse und die ersten Tulpenspitzen bevor ich zur Arbeit fahre. Tag für Tag werden es mehr und der Garten füllt sich mit neuem Leben. Die Arbeit des letzten Jahres hat sich gelohnt. Wochenlang habe ich den Vorgarten umgegraben, Blumenzwiebel ausgegraben - nur um sie dann kurz vor dem ersten Schnee im Oktober wieder in der Erde zu verstecken. Und nun zeigt sich das Resultat. Und ich liebe es!
Die Vögel zwitschern und auch die ersten warmen Sonnenstrahlen haben meine Haut schon gekitzelt.
Und dann ist da ja noch das Meer aus Märzenbecher und Schneeglöckchen im Garten hinter dem Haus...
Am Wochenende hatten wir zwar nochmal Schnee, aber der Frühling ist definitiv auf dem Vormarsch. Und das bedeutet auch, dass die Garten- und Balkonsaison eröffnet wird. Nicht mehr lange, dann kann ich endlich die ersten Nachmittage und Abende wieder auf dem Balkon verbringen und den wunderschönen Sonnenuntergang genießen. Es ist schön zu sehen, wie sich nach und nach all die viele Arbeit lohnt bzw. gelohnt hat. So ein Haus ist wirklich viel Arbeit, aber es lohnt sich vor allem dann, wenn man mal kurz inne hält und sich anschaut, was alles schon geworden ist.




Dienstag, 7. Februar 2017

DIY: Meißenringe

Als Kind habe ich so etwas wie Meißenringe öfters mal gemacht. In der Schule haben wir damals zudem noch eine Vogelfutterstation für die kalten Wintermonate gebaut. Ein kleines Häuschen mit einem Ausschnitt in Apfelform. Auf einem Spieß haben wir damals einen Apfel aufgefädelt, der genau in diesen Ausschnitt passte. Und dann haben wir das Häuschen im Garten aufgehängt und zugeschaut wie die Vögel daran knabberten.

Da wir ja jetzt wieder einen großen Garten haben, habe ich mir überlegt mal wieder diese Meißenringe zu machen - natürlich nicht nur für Meißen, sondern für alle Vögel, die so durch meinen Garten streifen.

Dafür braucht man nicht allzu viel:
* Vogelfutter (Sonnenblumenkerne oder bunte Mischungen)
* Kokosfett
* Strick oder Schnur, Draht geht auch
* eine große Plätzchenausstechform
* Backpapier
* Strohhalm





Zu Beginn muss man das Kokosfett schmelzen lassen. Dann gibt man nur noch das Vogelfutter dazu und gießt diese Masse in Form. Ich habe dafür Plätzchenausstecher genommen und diese auf Backpapier gelegt. Dann habe ich die Vogelfuttermasse da rein gegeben und leicht angedrückt. Mit einem Strohhalm habe ich ein Loch reingemacht, damit ich das dann auch aufhängen kann. Wenn das Kokosfett dann ausgehärtet ist kann man den Faden oder den Draht durch das Loch fädeln und das Ganze dann raus in den Garten hängen, zum Beispiel unter ein Vogelhäuschen oder einfach an einen Baum.

Die Meißenringe kann man auch auf Vorrat machen und dann ggf. einfrieren, dann hält es sich länger.

Das Ganze geht so schnell und ist so einfach, dass man das auch super mit kleinen Kindern machen kann, gerade jetzt, wo es für die Vögel schwieriger ist, Futter bei all den Schneemassen zu finden. Die Schneehaufen werden immer größer und die Eiszapfen vor dem Fenster immer länger.







Sonntag, 23. Oktober 2016

Foodlove: Apfel-Zimt-Muffins

Äpfel, Äpfel, Äpfel, überall Äpfel.
Wir haben ja 3 Apfelbäume im Garten hinterm Haus und sie wollten ja auch alle abgeerntet werden.
Bratapfelmarmelade habe ich ja schon in rauen Mengen hergestellt. Und ich liebe sie!

Heute gibt es bei uns Apfel-Zimt-Muffins.

Wie das duftet.

Für die Apfel-Zimt-Muffins benötigt ihr:
* 3 Tassen Mehl
* 1 Tasse Zucker
* 1 Tasse Öl
* 1 Tasse Selter oder Limonade
* 1 Päckchen Backpulver
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 2 Eier
* 3-5 Äpfel (je nach Größe)
* ein bisschenZimtpulver
* ein bisschen Zucker

Am besten fangt ihr mit den Äpfeln an. Man kann sie schälen, muss man aber nicht. Ich habe die Schale dran gelassen und die Äpfel dann geviertelt und entkernt. Die geviertelten Äpfel habe ich in Scheiben geschnitten und dann mit Zimtpulver und Zucker bestreut. Zimt und Zucker habe ich ein bisschen einziehen lassen.

Dann gebt ihr Mehl, Zucker, Öl, Eier, Backpulver und Vanillezucker in eine große Rührschüssel. gebt dann noch Selter oder Limonade dazu, dadurch wird der Teig luftiger.

Der Ofen wird auf 180 ° vorgeheizt und dann könnt ihr auch schon die Muffinförmchen mit Teig befüllen.
Da ich die Apfelstücke nicht nur auf den Muffins haben wollte, sondern auch zwischendrin, habe ich erstmal nur den Boden der Muffinförmchen mit Teig bedeckt. Dann habe ich 2-3 Apfelstücke daraufgelegt und diese wieder mit Teig bedeckt. Und dann kann man natürlich noch Apfelstücke obendrauf legen.

Die Muffins werden dann goldgelb im Backofen gebacken. Das dauert etwa 20-30 Minuten.

Man kann auch auf die fertigen Muffins noch Zucker bzw mit Zimt vermischten Zucker drüberstreuen. Auch schmecken die Muffins mit einer Kugel Vanilleeis ganz lecker.

Herbstfeeling pur!


Dienstag, 11. Oktober 2016

Foodlove: Pflaumenernte - Pflaume-Zimt-Marmelade und Pflaumenschnäpschen

Vor einiger Zeit haben wir im Garten nicht nur Äpfel, sondern auch Pflaumen geerntet.
Die Pflaumen einfach abnehmen kann ja jeder. Wir haben gleich den ganzen Baum gefällt. :)
Nein, mal im Ernst, der Baum musste wirklich weg, weil der krank war und wahrscheinlich beim nächsten Sturm mehr Schaden angerichtet hätte.
Und so musste der Baum weg. Auch wenn das bedeutet, dass es nächstes Jahr hier keine Pflaumen mehr gibt. Aber wir haben zum Glück noch einen anderen Garten und da steht noch ein Plaumenbäumchen.

Ich kann euch sagen, dass war eine Arbeit, die ganzen Pflaumen aufzulesen und von den Ästen abzuplücken. Und dann mussten die Pflaumen ja auch noch entsteint werden.

Aber das Ergebnis war umso leckerer.



Aus den vielen Pflaumen habe ich eine Pflaumen-Zimt-Marmelade gemacht. Da komme ich mit den vielen Gläsern Marmelade eine Weile hin. Den handelsüblichen Pflaumenmus mag ich nicht, aber die Pflaumen-Zimt-Marmelade geht immer. :)

Ich liebe ja einfache Rezepte und wenn sie dann noch ohne viele Zutaten funktionieren ist das umso besser.

Für die Marmelade braucht man nämlich nur Pflaumen, Gelierzucker, ggf. noch normalen Zucker und Zimt.
Die Menge der Pflaumen richtet sich dann eben nach der Art des Gelierzuckers, je nach dem ob ihr 2:1 oder 3:1 Gelierzucker verwendet. Die entsteinten und kleingeschnittenen Pflaumen in einen Topf geben und mit etwas Wasser aufgießen und kochen lassen. Wenn die Pflaumen zerkocht sind dann den Zucker hinzugeben und mit Zimt abschmecken. Eine genaue Mengenangabe habe ich hierfür nicht. Manche mögen mehr Zimt, bei anderen muss es nicht so viel sein. Ich habe Zimtpulver genommen. Das geht auch super und man muss dann nicht mühsam die Zimtstangen wieder aus der Marmelade fischen.

Da ich aber immer noch so viele Pflaumen über hatte - Marmelade hatte ich genug und auch einige Gläser Kompott hatte ich bereits eingekocht - musste ich mir noch etwas anderes überlegen.

Das Internet ist ja voller Rezepte.

Da die kalte Jahreszeit noch bevorsteht und diese aber immer perfekt ist für gemütliche, gesellige Abende mit Freunden (außerdem gibt es nächstes Jahr große Feierlichkeiten), war das passende Rezept schnell gefunden: Zwetschgenlikör.

Schon meine Oma hat früher immer das geerntete Obst im Sommer und Herbst mit Kornschnaps oder Goldkrone aufgesetzt. Egal ob Johannisbeere, Himbeeren oder eben Pflaumen.

Für den Zwetschgenlikör benötigt ihr:
* 1,5 kg Zwetschgen / Pflaumen
* 0,7 l Schnaps (am besten Korn)
* 400 g Zucker
* 2 Päckchen Vanillezucker
* Zimt nach Belieben

Die entkernten und geschnittenen Pflaumen gebt ihr in ein Gefäß. Ich habe gleich verschiedene leere Flaschen genommen und die Pflaumen da rein gesteckt. Dann Zucker, Vanillezucker und die Zimtstangen dazu geben und mit dem Kornschnaps aufgießen. Die zugedrehten Flaschen wandern im Anschluss für mindestens 4-6 Wochen in den Keller, wo sie dunkel gelagert werden. Hin und wieder muss die Flasche gedreht bzw. geschüttelt werden, damit sich der Zucker richtig auflösen kann. Schon nach wenigen Tagen bekommt der Kornschnaps die rot-bräunliche Färbung, da er die Farbe aus den Pflaumen zieht.

Oh wie ich mich schon auf die erste Kostprobe freue. :)




Freitag, 23. September 2016

Foodlove: Bratapfelmarmelade

Jetzt schon an Weihnachten denken?
Kalt genug ist es ja schon fast.
Nach den warmen Spätsommertagen fühlen sich 6 ° C am Morgen fast schon winterlich an...
Eigentlich mag ich jetzt noch nicht an Weihnachten bzw. Winter denken.
Es sei denn, es geht um's Essen! *leckerschmecker*

Schon seit einiger Zeit koche ich das geerntete Obst aus dem Garten ein. Mit den ganzen Marmeladen sollte ich hoffentlich über den Winter kommen.

Diese Woche haben wir ein paar Äpfel geerntet.
Ganze 3 Apfelbäume haben wir im Garten und die hängen voller Äpfel, die nur darauf warten, gepflückt zu werden. Ich bin schon fleißig am Rezepte raussuchen - da kommt also in nächster Zeit noch einiges! :)

2 mittelgroße Eimer mit Äpfel wollten nun also diese Woche verarbeitet werden.
Die Idee, was ich daraus mache, war schnell geboren.
Mein Vorrat an Bratapfelmarmelade war aufgebraucht und somit musste neue her. Ich LIEBE Bratapfelmarmelade. Da darf es auch jetzt schon ein Hauch von Weihnachten sein!

Für die Bratapfelmarmelade braucht ihr:
* 750 g Äpfel
* 50 g gehackte Mandeln oder Mandelblättchen
* Saft einer halben Zitrone bzw. Zitronensäure
* 4 Zimtstangen oder Zimtpulver
* 250 ml Apfelsaft (ggf. ohne Zuckerzusatz)
* Rosinen (in Amaretto oder Apfelsaft eingelegt)
* Gelierzucker (2:1 oder 3:1)





Das Aufwendigste und zeitintensivste zuerst: die Äpfel und die Rosinen. Bevor ihr mit den Äpfeln anfangt, sind die Rosinen dran. Gebt die Rosinen in eine Schüssel und ertränkt sie in Amaretto. Am besten die Schüssel über Nacht kalt lagern. Wenn ihr keinen Amaretto habt oder keinen Amaretto mögt, gibt es auch noch die alkoholfreie Variante mit Apfelsaft. So, nun zu den Äpfeln. Am besten nimmt man Äpfel, die schon ein paar Tage liegen, die können ruhig auch schon etwas leicht schrumpelig aussehen. Ich habe dieses Mal frischgeerntete, säuerliche Äpfel genommen. Wenn die Äpfel säuerlich sind, dann braucht ihr nicht unbedingt Zitronensäure, weil säuerliche Äpfel ausreichend Pektin enthalten. Ihr könnt die Äpfel schälen, ich habe sie dieses Mal mit Schale in kleine Stücke geschnitten. Bis ich alle Äpfel geschnitten hatte, habe ich die bereits geschnittenen Äpfel mit etwas Zitronensaft beträufelt, damit sie nicht so braun werden. Die Apfelstücke gebt ihr mit etwas Wasser bzw. Apfelsaft in einen Topf, ggf. etwas Zucker hinzufügen und aufkochen lassen, am besten richtig zerkochen lassen, sodass ein Brei daraus wird. Man könnte natürlich die Äpfel, anstatt sie zu schneiden, vorher in den Backofen stellen und backen, so wie man das mit richtigen Bratäpfeln auch macht. Dann die eingelegten Rosinen dazu geben (der restliche Saft bzw. Amaretto kann eigentlich mit in den Topf) und die Zimtstangen mitkochen. Wenn ihr keine Zimtstangen habt, geht auch Zimtpulver - einfach dazugeben, unterrühren und mit aufkochen lassen. Zum Schluss noch die Mandeln dazugeben. Ich nehme meistens Mandelblättchen und zerbrösel die noch ein wenig. Und damit daraus auch noch Marmelade wird (ja, ich weiß, eigentlich heißt es Konfitüre) kommt noch Gelierzucker dazu. Dann nochmal ordentlich aufkochen lassen und rühren. Da meine Mutti nicht gerne Rosinen isst, püriere ich die Marmelade nochmal kurz mit dem Pürierstab.
Während die Konfitüre kocht, koche ich schon mal die Marmeladengläser aus, trockne sie ab und fülle die heiße Marmelade ein. Deckel fest zuschrauben, die Gläser umdrehen und auf dem Kopf stehend auskühlen lassen.


Oh, wie herrlich es doch schon nach Weihnachten duftet... Da kommt jetzt im Septemebr doch schon etwas Weihnachtsstimmung auf... ♥






Übrigens, bei Renaade von Titatoni gibt gibt es schöne Etiketten für die Bratapfelmarmelade. Bei Danny von cozy and cuddly gibt es einanderes tolles Rezept mit Marzipan und dazu auch noch ganz tolle Etiketten für die Marmeladengläser. So eignen sich die Gläser auch als kleine Geschenke. :)

Sonntag, 11. September 2016

late summer vibes

Obwohl schon seit Anfang September meteorologisch gesehen Herbst ist, gab es in den letzten Tagen nochmal einige richtige tolle Spätsommertage mit Temperaturen um die 30 Grad.
Da hat es besonders viel Spaß gemacht, im Garten zu sein. Nicht nur um noch ein bisschen Sonne zu haschen, sondern auch um die ganze Blumenpracht nochmal richtig zu genießen.
Wir haben fast jeden Tag in der neuen Sitzecke gesessen - egal ob zum Kaffeetrinken, zum Abendbrot essen (mit kleinem Feuerchen) oder wie heute zum Mittagessen. Yammi.




Sieht die nicht toll aus?




Meine Neuentdeckung ist die Wunderblume. Die hab ich bei einem Bekannten im Garten entdeckt! Sieht die nicht hübsch aus?
Hab mir gleich Samen beim Bekannten bestellt. Da freu ich mich schon drauf. :)

 


Vorhin hab ich noch Pflaumen geerntet - mehr dazu in den nächsten Tagen. ;)
Die Apfelernte rückt auch immer näher - wenn mir nicht die Schnecken zuvor kommen. :D
 




Mittwoch, 3. August 2016

Es geht voran... der Garten

Es geht voran.
Neben all den Arbeiten am Haus bleiben hin und wieder ein paar Minuten Zeit, um auch mal am Garten etwas zu arbeiten und den zum Blühen zu bekommen. Aber es ist trotzdem noch viel zu tun.
Sowohl vor dem Haus als auch im großen Garten hinter dem Haus. Mangels Zeit siegt momentan leider meist noch das Unkraut, aber ich kämpfe weiter!

Ein Stück des Gartens vor dem Haus wurde abgetragen. Da soll noch ein Parkplatz hin. Um diesen Bereich vom Vorgarten abzutrennen, haben wir dort gekehlte Pflanzsteine hingesetzt und diese natürlich auch mit Blumen beplanzt. Da büht jetzt Lavendel, aber auch Fuchsien, Steinkraut und Verbenen blühen dort.





Aufgrund des Parkplatzes, der vorm Haus noch entstehen soll, musste auch mein schöner Rosenstrauch weichen. Anfangs dachte ich echt, der hätte den Umzug nicht überlebt. Na ja, ein Teil hat den Umzug wirklich nicht überlebt, aber der andere Teil blüht wunderschön. Und die Rosen duften so gut!


Und auch sonst blühen einige Sachen im Garten, z.B. Bartnelken in den verschiedensten Rot-, Pink- und Rosatönen.



Auch so manch ausrangierte Blume kommt im Garten zu neuen Kräften, wie zum Beispiel diese Gerbera.



Im Garten hinter dem Haus gibt es viele Obstbäume, z.B. Apfelbäume (einer reicht ja nicht aus, es müssen gleich 3 Stück sein), ein Zwetschgenbaum, ein Pflaumenbaum und ein Kirschbaum. Der Kirschbaum muss leider weichen, da der Baum krank ist und so gut wie keine Kirschen daran wachsen. Ganz oben in der Krone hat man so ca. 5 Kirschen sehen können, aber da waren die Vögel schneller.
Außerdem haben wir im Garten hinterm Haus noch einen Haselnussbaum. Ich freu mich auf die erste Haselnussernte!



neueste Entdeckung im Garten: Hartriegel



Es gibt wirklich noch einiges zu tun, wir haben uns viel vorgenommen und es wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis der Garten so aussieht, wie wir ihn haben wollen.
Da das Haus schon eine Weile steht, musste der Keller nun trocken gelegt werden und die ganze Dämmung ums Haus herum erneuert werden. Da wir letztes Wochenende eh schwere Gerätschaften da hatten, haben wir gleich die ausgeschachtete Erde abgetragen und einen Teil im Garten hinter dem Haus verteilt.
Da soll nämlich noch eine schöne Sitzecke entstehen. Wir sind sogar so weit gekommen, dass wir den Frostschutz noch auftragen konnten. Das war schon ein ganzes Stückchen Arbeit allzumal ja da noch ein alter Hasenstall, ein Hühnerstall und eine Art Unterstand wo Heu und Stroh gelagert wurde, abreisen und entsorgen mussten.
Aber der Garten nimmt entlich Gestalt an.



Donnerstag, 28. Juli 2016

Foodlove: süßer Fruchtaufstrich

Es gibt nichts schöneres als am Wochenende ein leckeres Brötchen, frisch vom Bäcker oder selbstgebacken mit einem Fruchtaufstrich, der noch leckerer ist, zu essen. Eine Tasse frischen kaffee oder Cappuccino dazu... Herrlich!

Sommerzeit bedeutet auch immer Obst- und Beerenzeit.
In den letzten Wochen habe ich fleißig im Garten geerntet: Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Rhabarber,... und die Heidelbeeren sind auch fast reif.

Es bleibt nur immer die Frage, was man dann aus dem geernteten Obst macht.
Meine Entscheidung fiel überwiegend auf Marmelade, denn davon kann man nie genug haben.
Wobei das schon ein Streitthema ist. Was ist denn nun Marmelade und was darf sich Konfitüre oder Gelee nennen. Da gibt es ja ein richtiges Regel- und Gesetzbuch drüber. Aber überwiegend hängt das wohl davon ab, wie viel Fruchtfleisch und ob überhaupt Fruchtfleisch enthalten ist. Ehrlich gesagt, ist mir das ja einerlei, denn bei uns heißt das alles Marmelade. :D

Los ging es ja mit dem Rhabarber.
Einen Teil davon hab ich eingekocht für Kompott oder um später mal noch Rhabarberkuchen zu backen. Einen anderen Teil davon hab ich für Marmelade und Sirup verwendet. Davon hab ich euch ja hier schon geschrieben.

In den letzten Wochen ging es weiter mit Erdbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren.
Erdbeeren hatten wir dieses Jahr nicht allzuviele, weil einfach aufgrund der Bauarbeiten am Haus wenig Zeit für den Garten blieb. Für Marmelade hat's aber allemal gereicht.

Ich hab einfach alles an Beeren in einen Topf gegeben und mit Gelierzucker und Wasser gekocht.
Marmeladekochen ist echt einfach.
Das Nervige daran ist nur, dass man von den Himbeeren so viel wegwerfen muss, weil da so viele Würmchen drin sind.
Ich hatte mal eine Zeit, da wurde die Marmelade einfach nicht fest. Aber im Moment geht's. Den Gelierzucker verwende ich nach Anweisung, meist 3:1 (3 Teile Obst, 1 Teil Gelierzucker). Dann noch Wasser und Vanillezucker dazu.



Da ich noch einige Orangen zu Hause rumliegen hatte, habe ich mich einfach mal an Orangen-Gelee ausprobiert.
Orange hat ja so den Ruf, dass das dann immer bitter schmeckt. Dieses Orangen-Gelee allerdings nicht. Kein bisschen!

Ihr benötigt dafür:
1 1/4 L Orangensaft, frisch gespresst
1 Packung Gelierzucker 3:1 (z.B. von Dr. Oetker)
zum Verfeinern noch ca. 30 g Orangenschale einer unbehandelten Orange

Die meiste Arbeit macht wirklich das Orangenauspressen, wenn man das von Hand macht. 1250 ml wollen erstmal ausgespresst werden.
Wenn ihr Orangenschale mit in eurem Gelee haben wollt, dann solltet ihr die (unbehandelte) Orange heiß abwaschen, trocken reiben und in dünne Streifen schneiden oder mit Mini-Ausstecher kleine Formen ausstechen.
Gebt nun den Saft, die Schale und den Gelierzucker in einen Topf und verrührt das Ganze gut. Bei starker Hitze muss euer Orangensaft nun ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Den Schaum ggf. abschöpfen und das heiße Gelee in vorbereitete Gläser füllen, Deckel drauf und für 5 Minuten auf den Deckel stellen zum Auskühlen.
Es bietet sich an, die Schraubgläser vorher auszukochen. Ich nehm die dann immer direkt aus dem heißen Wasser, trockne diese ab und fülle sofort die heiße Marmelade oder Gelee ein. Funktioniert zur Zeit bestens!








Sonntag, 17. Juli 2016

Ice Ice Baby

Eine Abkühlung an warmen Sommertagen ist perfekt.
Das muss nicht immer im Schwimmbad oder am Badesee sein.
Und der Urlaub ist auch noch weit entfernt.

Aber es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, den Sommer zu genießen und sich eine kleine Abkühlung zu gönnen: schön gepflegt auf dem Balkon oder im Garten die Füße in eine große Wanne oder eine Schüssel stecken, dabei lecker Rhabarberlimonade oder Wasser mit Früchten trinken, die Seele baumeln lassen, ein Buch lesen oder ein Eis schlecken. Am besten ein selbstgemachtes Eis. Eis kaufen kann ja jeder - aber das schmeckt ja auch lecker.

Eiswürfel in der Limonade sind auch sehr erfrischend. Theoretisch gehen ja auch die einfachen Eiswürfel. Wasser in die Eiswürfelform rein und ab ins Gefrierfach. Man kann ja aber die Eiswürfel auch ein bisschen aufpimpen, z.B. mit essbaren Blüten, Minzblättern oder Beeren.

Im Netz bin ich auf folgendes Video gestoßen. Da sind echt coole Sachen dabei:




So Eiswürfel mit Obststückchen drin oder essbaren Blüten machen schon was her. Aber auch die eingefrorenen Melonenkugeln sind toll. Das kommt auch auf meine To-Do-Liste.
Wir haben dieses Jahr sehr viele rote Johannisbeeren. Davon sind einige in den Eiswürfelformen gelandet. Andere sind in einer Beerenmarmelade (Erdbeeren, rote, gelbe und schwarze Johannisbeeren und Himbeeren) gelandet. Ein Großteil der roten Johannisbeeren wurde aber eingeweckt für schlechte Zeiten (also den Winter) sozusagen.
Leider haben wir auch in diesem Jahr nur wenige schwarze Johannisbeeren. Eigentlich schade, denn ich wollte die mal wieder mit Kornschnaps aufsetzen. ;)

Das mit dem Kaffeepulver hab ich übrigens letztes Jahr mal ausprobiert. Es hat furchtbar gestunken. Keine Ahnung, was ich falsch gemacht hab. Mücken hab ich keine bemerkt, dafür aber Wespen - und das nicht gerade wenig. :D Wesentlich angenehmer sind Kaffeebohnen mit einem Teelicht.
Einfach ein Glas (z.B. ein Schraubglas oder Vorratsglas) mit Kaffebohnen füllen, Teelicht rein und fertig. Sieht schön dekorativ aus.



Bei mir gab's folgende lecere Durstlöscher:
* Meloneneistee: kühl & lecker Melone von Milford mit kaltem Wasser aufgießen und Melonenstückchen dazugeben
* gekühltes Wasser mit frischen Johannisbeeren - frisch aus dem Garten geerntet.