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Mittwoch, 22. März 2017

Spring is in the air

Der Frühling liegt in der Luft!nd ich liebe es!
Ich liebe diese Jahreszeit, wenn alles zu neuem Leben erwacht. Jeden morgen bleibe ich einen kurzen Moment am Vorgarten stehen und bestaunen die Schneeglöckchen, Krokusse und die ersten Tulpenspitzen bevor ich zur Arbeit fahre. Tag für Tag werden es mehr und der Garten füllt sich mit neuem Leben. Die Arbeit des letzten Jahres hat sich gelohnt. Wochenlang habe ich den Vorgarten umgegraben, Blumenzwiebel ausgegraben - nur um sie dann kurz vor dem ersten Schnee im Oktober wieder in der Erde zu verstecken. Und nun zeigt sich das Resultat. Und ich liebe es!
Die Vögel zwitschern und auch die ersten warmen Sonnenstrahlen haben meine Haut schon gekitzelt.
Und dann ist da ja noch das Meer aus Märzenbecher und Schneeglöckchen im Garten hinter dem Haus...
Am Wochenende hatten wir zwar nochmal Schnee, aber der Frühling ist definitiv auf dem Vormarsch. Und das bedeutet auch, dass die Garten- und Balkonsaison eröffnet wird. Nicht mehr lange, dann kann ich endlich die ersten Nachmittage und Abende wieder auf dem Balkon verbringen und den wunderschönen Sonnenuntergang genießen. Es ist schön zu sehen, wie sich nach und nach all die viele Arbeit lohnt bzw. gelohnt hat. So ein Haus ist wirklich viel Arbeit, aber es lohnt sich vor allem dann, wenn man mal kurz inne hält und sich anschaut, was alles schon geworden ist.




Dienstag, 31. Januar 2017

die schönen Momente des Lebens

Geht es euch manchmal auch so, dass es sich einfacher motzen lässt als das Positive im Leben zu sehen?

Viel zu schnell vergesse ich die guten Dinge, vor allem dann, wenn es mir schlecht geht, irgendetwas nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle.
Damit ich die schönen Dinge im Leben nicht so schnelle vergesse und mich immer wieder daran erinnern kann - vor allem dann, wenn mal alles doof ist -musste etwas her, was mir dabei hilft.

Auf Pinterest habe ich es dann gefunden: ein Erinnerungsglas.
Ein Glas mit all den schönen Momenten im Leben, alles wofür ich dankbar bin.

So ein Glas kann man sich ganz einfach selbst machen.

Ich braucht dafür nur folgende Dinge:
* ein Schraubglas oder Weckglas mit Bügelverschluss (eine Box geht auch)
* Stifte
* Papier
* Washi Tape / Masking Tape
* Dekosachen (Federn, Glitzer, Perlen,...)

Achtet darauf, dass das Glas gut ausgespühlt ist.
Da ich zur Zeit voll auf mintgrün abfahren, musste ich mein Glas natürlich auch in meiner aktuelle Lieblingsfarbe gestalten und habe diese mit Weiß und Gold kombiniert.
Ich habe den Deckel meines Glases mit einer Serviette und mintgrünem Masking Tape beklebt.
Auf ein Stück Papier habe ich "happy moments" geschrieben - natürlich auch in mintgrün. Diesen Zettel habe ich mit Masking Tape auf das Glas geklebt. Bei Depot gab es vor einiger Zeit Federn in mintgrün und gold. Die musste ich einfach kaufen, obwohl ich damals noch gar keine Verwendung dafür hatte. Geht euch das manchmal auch so? Ihr kauft Dinge, die euch gefallen, für die ihr aber (noch) gar keine Verwendung habt. Ich war mir sicher, dass die Federn irgendwann ihren großen Auftritt haben werden. Ich habe zwei der Federn an ein goldenes Band gebunden und um das Glas gehängt.

Neben dem Glas liegen kleine Zettel und ein Kugelschreiben - immer griffbereit, damit ich die schönen Dinge auch sofort aufschreiben kann bevor ich sie vergesse.

Das Glas hat sich mittlerweile schon ein bisschen gefüllt.
Ich habe festgestellt, dass ich mit geöffneteren Augen durch's Leben gehe. Spätestens an Silvester werde ich das Glas leeren, um das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen und dankbar zurück zu blicken.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Goodbye Summer, Welcome Autumn

Der Herbst hat uns voll im Griff.

Es wird von Tag zu Tag immer kälter.

Ende September, Anfang Oktober hatten wir noch einen schönen Spätsommer und plötzlich steht der Herbstregen auf dem Tagesplan. Bei uns hat es ja tagelang, ja fast eine ganze Woche durchgeregnet.
Meine Blumen auf dem Balkon sind schon fast weggeschwommen, so viel hat es geregnet. Einige konnte ich zum Glück auf's Fensterbrett retten, aber die Töpfe waren trotzdem randvoll mit Regenwasser gefüllt. Die Unmengen an Regen führten aber auch dazu, dass die Umgrabarbeiten im Vorgarten zum Stillstand kamen. Wenn der Boden so matschig-nass ist, dann macht das wenig Sinn umzugraben. Das bringt mich natürlich in Bredouille, ja in richtig Zeitnot, denn vor dem Winter muss der Vorgarten noch winterfest gemacht werden. Das bedeutet, ich muss ihn noch fertig umgraben und dann noch die Blumenzwiebel wieder stecken, damit wir dann im Frühjahr auch wieder Blümchen haben, die uns mit ihren Farben erfreuen. Und der erste Schnee lässt wohl auch nicht mehr lange auf sich warten. Vor einigen Tagen hat es schon auf dem Fichtelberg geschneit und der liegt nur ca. 40 km von mir entfernt.

Ja, der Sommer ist nun wirklich vorbei.


Sonnenaufgang & Sonnenuntergang


... es wird langsam im Vorgarten... Der Herbst ist dort übrigens auch eingezogen. :)


 Ein letzter Hauch von Sommer...





Auch der Herbst kann bunt sein. :)



So ein Herbstspaziergang ist echt schön. Nach der Regenwoche, hat sich in den letzten Tagen die Sonne doch ein bisschen gezeigt...


 

Die Bäume tauschen langsam ihr grünes Kleid und verwandeln es in ein schönes Rot, Gelb und Orange.



Wir haben gleich um die Ecke ein Wildgehege. Perfekt für den Herbstspaziergang...


Samstag, 17. September 2016

ab in die Natur

Meteorologisch gesehen ist ja schon Herbst. Und in wenigen Tagen ist auch kalendarisch gesehen Herbst.
Das sieht man draußen auch schon total.
Die Äpfel und Pflaumen sind abgeerntet, die Vogelbeerbäume erstrahlen in leuchtenden Orange und saftigen Rot, die Bauern haben das Getreide schon geerntet (dafür haben sie so manches Wochenende durchgearbeitet) und auch die ersten Blätter an den Bäumen färben sich gelb, orange und rot.









Leider gibt es immer wieder viele Menschen, die sich über die Landwirte aufregen, weil sie bis spät in die Nacht oder gar am Wochenende arbeiten oder eben mit ihren breiten und langsamen Fahrzeugen auf den Straßen fahren und die Autos nicht vorbei können.
Wie ihr ja wisst, lebe ich in einem relativ kleinen Dorf im Erzgebirge, also hautnah an den Landwirten dran. ;) Da bekommt man dann immer an schönen Tagen die volle Dröhnung. Klar nervt das Geratter manchmal auch, genauso wie die Traktoren und Mähdrescher auf den Straßen wenn man nicht daran vorbei kommt. Aber es geht nun mal dazu. Und wenn ich ehrlich bin, dann finde ich das trotzdem alles noch in Ordnung. Die Landwirtschaft ist so wichtig. Manchmal frage ich mich echt, was manche Menschen denken, wo ihr Essen herkommt. Das Brot im Supermarkt wird ja schließlich nicht dort hergestellt. Damit man Brot essen kann, muss erstmal das Getreide von den Bauern geerntet werden.
Und gerade die Erntezeit bereitet vor allem den kleinen (und großen Kindern) einen Heidenspaß. Mit großen Augen stehen sie dann immer am Feldrand und staunen über die großen Maschinen. Und wenn sie dann mal in den Traktor rein dürfen, ja dann ist die Freude am größten. Da nimmt man das gerne auch in Kauf, wenn es am Wochenende bei den Landwirten mal wieder etwas länger dauert. ;)

Sonntag, 11. September 2016

late summer vibes

Obwohl schon seit Anfang September meteorologisch gesehen Herbst ist, gab es in den letzten Tagen nochmal einige richtige tolle Spätsommertage mit Temperaturen um die 30 Grad.
Da hat es besonders viel Spaß gemacht, im Garten zu sein. Nicht nur um noch ein bisschen Sonne zu haschen, sondern auch um die ganze Blumenpracht nochmal richtig zu genießen.
Wir haben fast jeden Tag in der neuen Sitzecke gesessen - egal ob zum Kaffeetrinken, zum Abendbrot essen (mit kleinem Feuerchen) oder wie heute zum Mittagessen. Yammi.




Sieht die nicht toll aus?




Meine Neuentdeckung ist die Wunderblume. Die hab ich bei einem Bekannten im Garten entdeckt! Sieht die nicht hübsch aus?
Hab mir gleich Samen beim Bekannten bestellt. Da freu ich mich schon drauf. :)

 


Vorhin hab ich noch Pflaumen geerntet - mehr dazu in den nächsten Tagen. ;)
Die Apfelernte rückt auch immer näher - wenn mir nicht die Schnecken zuvor kommen. :D
 




Sonntag, 14. August 2016

I love... Sonnenuntergänge

Auf meiner Facebookseite habe ich ja immer mal wieder Sonnenuntergangsfotos gepostet.
Ich liebe den Sonnenuntergang. Unser neues Domizil hat für's Sonnenuntergänge-schauen einen perfekten Standort. Das Haus steht auf einer kleinen Anhöhe und ringsumher sind viele Felder und Wiesen und natürlich auch ein bisschen Wald.

Vom Balkon aus kann man wunderschön den Abend genießen und Sonnenuntergänge gucken. Dabei ein Buch in der Hand auch ein Gläschen Wein... Perfekt - besser kann der Abend kaum ausklingen.
Das ist dann immer so eine Zeit, wo man etwas runterkommen kann, von der Arbeit sich ausruhen kann und die Hausarbeit weitestgehend verrichtet ist...

Fast jeden Abend zeigen sich da diese Kunstwerke.  Ein paar davon habe ich auf  Foto festgehalten und die möchte ich euch nun zeigen. Nicht alle sind von zu Hause aus fotografiert. 2 sind auch auf einem abendlichen Spaziergang entstanden...








Das war kurz vor einem Gewitter...





Die beiden sind unterwegs entstanden...

Hier ziehen auch schon Gewitterwolken auf...


Mittwoch, 10. August 2016

Ausflug an den Greifenbachstauweiher

Wir haben das schöne Wetter (eigentlich waren die Wettervorhersagen gar nicht so berauschend) am Sonntag genutzt für einen kleinen Ausflug an den Greifenbachstauweiher. Umgangssprachlich wird der auch Geyrischer Teich genannt.
Der Stausee bietet viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, von baden über Tretbootfahren bis hin zu Minigolf spielen und campen. Der Campingplatz dort ist sogar ziemlich groß. Da der Campingplatz ganzjährig geöffnet ist, gibt es dort auch so einige Dauercamper. Und wer kein Zelt hat, der kann auch eine der Hütten mieten oder eben in der nahegelegenen Jugendherberge nächtigen.

Ursprünglich wurde der Stauweiher für den Bergbau angelegt. Aufgrund der Erz- und Zinnvorkommen wurde im Erzgebirge ziemlich viel Bergbau betrieben - jetzt aber nicht mehr so.
Der Greifenbachstauweiher zählt zu den ältesten Talsperren Deutschlands und wird zur Brauchwasserversorgung, zum Hochwasserschutz und eben seit 1968 als Erholungsgebiet genutzt. Angelegt würde der Stausee für die Zinnbergwerke in Ehrenfriedersdorf, erst als kleiner Graben für das Aufschlagwasser und später wurde der dann vergrößert. bereits im 15. Jahrhundert hatte der Stausee ein Fassungsvermögen von 60000 m³. 1942 wurde der Damm erhöht und 1968 der Stausee nochmal vergrößert, sodass der Greifenbachstauweiher nun 634000 m³ fasst. Ganz shcön viel Wasser mit dem man so einiges anstellen kann.

Nun aber zu den Freizeitmöglichkeiten. Wie es sich für einen Stauweiher in einem Erholungsgebiet gehört, gibt es hier 2 Badestrände, eine große und eine kleine Wasserrutsche, einen Bootsverleih (Tretboot, Paddelboot, Ruderboot - auch Stand-Up-Paddler und Booteigentümer erfreuen sich der Nutzung) und ein Fahrradverleih. Außerdem gibt es 2 schöne und moderne Spielplätze, eine Minigolfanlage und ein Volleyballfeld, sowie einige Imbiss- und Eisbuden.
Bei schlechtem Wetter kann man nur wenige Meter entfernt ins Hallenbad Ana Mare gehen.
Rings um den Stauweiher gibt es schöne Wanderwege und auch ein Naturtheater, mehrere Bergwerke (z.B. die Zinngrube) und einen Kletterwald.

Die Preise für die Nutzung der Minigolfanlage, des Parkplatzes und der Eintritt für's Baden sind moderat. Für ganze 1,50 € kann man den ganzen Tag lang parken. Und die Bade- und Liegewiesengebühr beträgt 2,50 €.

Hier gibt's noch ein paar Bilder für euch vom Ausflug: