Sonntag, 1. Mai 2016

Lagerfeuerromantik und Angrillen

Heute ist schon der 1. Mai und es fühlt sich draußen noch nicht wirklich an wie Frühling, wobei gestern echt richtig schönes Wetter war. Da scheint der Sommer noch sehr weit entfernt.
Ich habe das Gefühl, die Natur war schon mal weiter um diese Zeit...
Aber nun gut, es hat vor ein paar Tagen ja auch erst noch geschneit. ;)

Wir haben das schöne Wetter am Samstag voll ausgenutzt und in den Mai reingefeiert und endlich auch angegrillt. Nicht nur am Grill, sondern auch am Lagerfeuer. Die ersten gegrillten Würstchen dieses Jahr. Und dann noch lecker Stockbrot. Das geht immer. Dazu gab es noch meinen allerliebsten, italienischen Nudelsalat und noch andere gesunde Dinge.

Für Stockbrot gibt es verschiedene Rezepte.

Unseres wurde aus 600 g Mehl, 1 Würfel frische Hefe (42 g), 2 TL Salz, 2 EL Speiseöl, 325 ml lauwarmes Wasser und einem 1 TL Zucker gemacht.

Der Teig ist ziemlich schnell gemacht, muss aber noch eine Weile ruhen, bevor er auf die langen Spieße und dann über's Feuer kann.

Die fertigen Stockbrote haben wir nicht nur einfach so gegessen, sondern dann noch ein bisschen mit Tomaten- und Kräuterbutter verfeinert. Die Stockbrote schmecken aber auch mit Nutella oder Schokosauce total lecker!

Für die Tomaten- bzw. die Kräuterbutter braucht ihr nur Halbfettmargarine und je nach dem, welche Butter ihr macht entweder Tomatenmark, Basilikum, getrocknete Tomaten und Salz oder eben Gartenkräuter (Petersilie, Schnittlauch, etc) und Gewürze (Salz, Pfeffer, Knoblauch, etc) nach Belieben.

Die Tomatenbutter war der Renner! Ich könnt' mich reinlegen in die Tomatenbutter. :D

Außerdem hab ich am Wochenende mal wieder ein bisschen gewerkelt. Das Ergebnis zeig ich euch die Tage, sobald es fertig ist! ;)

Dienstag, 26. April 2016

Foodlove: Red Velvet Cake

Eigentlich dachte ich ja, der Frühling sei nun endlich da. Doch der April wäre ja nicht der April, wenn das Wetter nicht verrückt spielen würde. Bei uns fällt seit dem Wochenende Schnee. Mal mehr, mal weniger und zwischendurch mal wieder Sonnenschein als wäre nichts gewesen. Aber zum Glück bleibt der Schnee nicht liegen! Ich mag jetzt nun wirklich keinen Schnee mehr!

Das Wochenende haben wir uns aber trotzdem nicht vom Wetter vermiesen lassen.

Da das Wetter ja jetzt nicht ganz so super war, um raus zu gehen und den Frühling zu genießen, habe ich am Wochenende mal wieder ein neues Rezept ausprobiert und dieses Mal Red Velvet Cake (deutsch: Roter Samtkuchen) gebacken.

Man sieht es auf den Bilder zwar nicht so gut, aber der Teig war wirklich rot.
Das Besondere an dem Kuchen ist ja, dass er sich eigentlich aufgrund der Verbindung von Kakao, Buttermilch und Essig rotfärben sollte.
Um auf Nummer sicher zu gehen, ob das auch wirklich funktioniert, habe ich das vorher mal ausprobiert. Natürlich hat es nicht funktioniert. Wahrscheinlich hatte ich den falschen Backkakao. Deshalb hab ich noch rote Lebensmittelfarbe dazugegeben - steht so auch in manchen Rezepten. ;)

Für den Kuchen benötigt ihr:

* 2 Fläschchen (60 ml) rote Lebensmittelfarbe
* 2 EL Backkakao
* 115 g weiche Butter
* 300 g Zucker
* 2 Eier
* 1 TL Salz
* 1 TL Vanille-Extrakt
* 235 ml Buttermilch
* 310 g Mehl
* 1,5 TL Backnatron
* 1 EL Essig

Für das Frosting braucht ihr:
* 225 g Frischkäse
* 115 g weiche Butter
* 2 TL Vanilleextrakt
* 680 g Puderzucker, nach Bedarf

Während ihr den Teig zubereitet, könnt ihr den Backofen schon mal auf 175 ° C vorheizen.

Vermischt die rote Lebensmittelfarbe (es gibt flüssige, aber ich habe Pulver genommen und es mit Wasser vermischt) mit dem Kakao zu einer Paste. In einer anderen großen Schüssel schlagt ihr Butter, Zucker und Eier auf. Gebt die rote Paste, sowie Salz und Vanilleextrakt dazu und mischt alles gut durch. Gebt dann nach und nach abwechselnd Buttermilch und Mehl dazu und vermischt das alles zu einem glatten Teig.

Wenn ihr 2 gleichgroße Backformen habt, dann verteilt den Teig auf die gefetteten Backformen. Ich hab den Teig nur in eine Backform gegeben und den Kuchen nach dem Backen inter Mitte durchgeschnitten, sodass ich 2 Böden hatte. Im vorgeheizten Backofen backt ihr den Teig nun für 25 bis 35 Minuten. Macht den Stäbchentext umd feststellen zu können, ob der Boden fertig ist. Wenn das Stäbchen sauber, also ohne Teig wieder aus dem Boden herausgezogen wird, dann ist der Boden fertig. Wenn die Böden fertig gebacken sind, dann nehmt die Formen aus dem Ofen und lasst die Böden erst kurz in der Form auskühlen, dann stürzt ihr die Form und lasst den Boden auf einem Kuchengitter noch richtig abkühlen.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Frosting machen, Dazu gebt ihr Frischkäse, Butte und Vanilleextrakt in eine Schüssel und rührt es cremig. Nach und nach kommt das Puderzucker dazu bis das Frosting streichfäig ist und die gewünschte Süße hat. Dann bestreicht ihr einen der zwei Böden mit dem Frosting und legt dann den zweiten darauf. Und dann bestreicht ihr die gestapelten Böden mit dem restlichen Frosting.

Und schon ist der Red Velvet Cake fertig.

Nun ja, mein Frosting war dann doch nicht ganz so cremig da sich der Puderzucker nicht vollständig aufgelöst hatte. Aber gut, das kann passieren. ;)

Lecker war der Kuchen allemal!

Und da ich vom Teig noch etwas über hatte, hab ich noch ein paar Muffins daraus gemacht...

Freitag, 15. April 2016

Der Lenz ist da...

"Veronika der Lenz ist da..."
Kennt ihr das Lied von den Comedian Harmonists (hier reinhören)?

✿ ✿ ✿

Ja, der Frühling ist nun endlich da und von Tag zu Tag wird die Natür draußen grüner. Die ersten Weidenkätzchenbäume sind schon wieder halb verblüht, erste Blättchen spießen an den Zweigen der anderen Bäume. Und auch erste wilde Obstbäume erstrahlen in ihrer Blütenpracht - die Obstbäume im heimischen Garten allerdings noch nicht, aber das wird noch!

Und auch die Insekten und Vögel melden sich zurück. Mehrmals täglich ertönt ein dumpfer Schlag am Fenster, wenn mal wieder eine dicke Hummel dagegen geflogen ist.

Die Tage sind jetzt wesentlich länger. Wenn ich frühmorgens aus dem Haus geh, steht die Sonne schon ziemlich hoch, wenn sie denn bei dem derzeiten Aprilwetter sich mal sehen lässt und auch abends bleibt es länger hell.

Am 1. April dachte ich ja noch, der April will mich doch tatsächlich veräppeln als ich nach dem Aufstehen den obligatorischen Blick aus dem Fenster wage: Schnee! Da hat der April doch seinem Ruf mal wieder alle Ehre gemacht.
Anfang der Woche herrschte noch schönes Frühlingswetter - und nun? Typisches Aprilwetter mit ganz viel Regen, aber hin und wieder auch mal ein bisschen Sonnenschein.

Die Osterdeko habe ich jetzt auch mal wieder in Kisten vertaut und versuche nun so langsam die "normale" Deko auszupacken.
In der alten Wohnung gab es viel "Kitsch" - kleine Figuren, viel Kerzen und noch mehr Figuren.
Jetzt versuch ich ein bisschen "erwachsener" und cleaner zu dekorieren. Ich bin noch dabei einen neuen Stil zu finden. :D

Ein wenig davon möchte ich euch schon mal zeigen:


 

Sieht noch ein bisschen leer aus - da kommen wahrscheinlich demnächst noch ein paar weiße Steine dazu.


Zu diesem kranz gibt es eine Geschichte. Ich hab den Kranz letztes Weihnachten im Laden gesehen und wollte den unbedingt haben. Im Weihnachts-Sale hab ich ihn dann auch endlich gekauft. Und dann lag er zu Hause rum... Als ich den Kranz nach Hause geschleppt habe, hab ich festgestellt, dass er doch größer ist als im Laden. Für den Esstisch ist er definitiv zu groß. Also er passt schon drauf, aber dann kann man da auch nichts mehr essen. :D
Und so hab ich ihn in die Ecke gestellt und darauf gewartet, dass mir eine Idee kommt, was ich damit tun kann.
Und vor ein paar Wochen kam dann auch die Idee.
Die Wand hinter dem Sofa ist noch ziemlich leer. Zu leer für feinen Geschmack.
Also Bohrmaschine in die Hand und Loch für den Dübel bohren. Schraube rein und den Kranz mittels Band daran aufhängen.
Der Frühling kam mir gerade recht und so zieren nun die 2 Magnolienzweige den Kranz an der Wand.

Ja, und neben Magnolien gehören für mich auch Tulpen unbedingt zum Frühling. Ich liebe Tulpen! ❤

 



Am Donnerstag hat es gegossen wie aus Kannen! Ich kann euch sagen, hat das geschüttet. Und auf der anderen Seite scheinte die Sonne. Was war das für ein schöner Regenbogen! Eh ich die Kamera zur Hand hatte, war nicht mehr viel zu sehen. :D


Zum Schluss möchte ich euch heute diesen kleinen Kameraden noch vorstellen. Der saß diese Woche neben meinem Auto und knabberte genüsslich an den Resten dieser Früchte vom Ahornbaum. Wie nennt ihr die? Wir haben uns die als Kinder immer auf die Nase geklebt. :D
Jedenfalls ließ sich die kleine Wühlmaus nicht von mir stören und hatte auch ncihts gegen eine kleine Fotosession.



Nun steht das Wochenende vor der Tür!
Was steht bei euch so an?
Ich möchte eigentlich mal noch meinen Balkon aufhübschen, damit ich mich bei schönem Wetter auch mal raussetzen kann und den Feierabend bzw. das Wochenende genießen kann.
Bevor es aber so weit ist, wartet da noch viel Arbeit auf mich. Demnächst gibt's mehr dazu - sobald das Wetter mitspielt.

Habt ein schönes Wochenende ihr Lieben!

Montag, 28. März 2016

Foodlove: saftiger Möhrenkuchen

Zuerst einmal möchte ich euch auf diesem Weg noch ein frohes und gesegnetes Osterfest wünschen!
Ich hoffe, ihr hattet bis jetzt ein paar schöne Ostertage, habt die freie Zeit mit euren Lieben genossen und macht euch heute noch einen schönen Tag.

Bei uns gab's zum Osterfest einen leckeren und saftigen Möhrenkuchen. Ein Traum sag ich euch!
Und gar nicht mal so schwer...

Ihr braucht dafür:
* 375 g Möhren
* 250 g Mehl
* 3 gestrichene TL Backpulver
* 275 g Zucker
* 1 Päckchen Vanillin-Zucker
* Salz
* 1/2 TL Zimt
* 1/4 L Öl
* 4 Eier
* 100 g gehackte Mandeln
* 100 g gemahlene Mandeln
* 200 g Doppelrahm-Frischkäse
* 2 EL Schlagsahne
* 100 g Puderzucker
* Zitronenmelisse zum Verzieren oder kleine Möhrchen aus Zuckermasse oder Marzipan
* Fett und Mehl für die Backform

Das Aufwendigste kommt zum Glück gleich zu Beginn, denn es heißt erstmal Möhren waschen und fein reiben.
Gebt Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillin-Zucker, Salz und Zimt in eine Schüssel und rührt es gut durch. Danach kommt das Öl rein und dann auch die 4 Eier. Fügt die Eier nicht alle auf einmal zu, sondern lasst immer eine kurze Pause bis das nächste Ei in die Schüssel wandert. Nun müssen noch die Mandeln und die Möhren unter den Teig gehoben werden.
Der Teig kommt dann in eine gefettete und mit Mehl bestreute Backform und diese stellt ihr dann für 50-60 Minuten in den vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C / Umluft: 150 °C / Gas: Stufe 2). Ich hab die letzten 20 Minuten den Kuchen mit Alufolie abgedeckt und weiter backen lassen.
Während der Kuchen nach dem Backen auskühlt, kann das Topping schon mal angerührt werden. Dafür gebt ihr Frischkäse und Schlagsahne in eine Schüssel und schlagt das etwas auf. Dann wird der Puderzucker noch hinzugefügt und zu einer dickcremigen Masse verrührt. Diese streicht ihr dann locker auf den Boden.
Zum Schluss kommt nur noch die Deko drauf - am besten kurz vor dem Servieren.




Und zusätzlich gab es noch verschiedene leckere Osterplätzchen: Haselnusskekse, Limettenplätzchen, Orangenplätzchen und mit Mango-Maracuja-Marmelade verfeinerte Ostereier:




Sonntag, 20. März 2016

Die Osterdeko zieht ein

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei mir ist nun endlich auch die Osterdeko eingezogen.

Auf Facebook hab ich schon vor Wochen so viele schöne Osterdeko gesehen, aber das war mir persönlich irgendwie noch bissl zu früh und außerdem hat mir zu der Zeit noch die Zeit gefehlt, umzudekorieren.

Im Laufe der vergangene Woche sind dann nach und nach der Osterstrauß und die Osterdeko eingezogen. Die Häschen haben es sich gemütlich gemacht und auch die Ostereier haben sowohl drinnen als auch draußen ihr Plätzchen gefunden.

Ich bin momentan sehr auf einem grün-schwarz-weiß-dunkelbraun-Trip. So eine neue Wohnung bringt auch neue Farbgestaltungen mit sich. :D
Im Flur bei der Garderobe durften aber trotzdem die rot-weißen ostereier vom letzten Jahr einziehen.

Ostern - und generell Frühling - ist schon was Schönes.
Die Tage werden länger. Die Natur erwacht zu neuem Leben und erstrahlt in vielen bunten Farben. Und auch das Wetter wird (oder es müsste zumindest) auch immer schöner. Die Sonne muss noch etwas an sich arbeiten, aber das wird bestimmt noch!

So, dann tippe ich das mal noch schnell zu Ende, denn im Backofen warten leckere Osterplätzchen darauf, herausgeholt zu werden. Mhhh, wie gut das duftet!
Das Ergebnis zeig ich euch die Tage noch. ;)








Vor kurzem durften bei mir auch noch ein paar Deko-Häuschen bei mir einziehen. Gesehen. Darin verliebt. Und mitgenommen. :D

 

Und zum Schluss gibt es für euch noch einen schönen Sonnenuntergang.
Habt noch einen schönes Tag, auch wenn das Wetter heute nicht besonders frühlingshaft ist. ;)

Freitag, 18. März 2016

Frühling!

Nun endlich ist er da, der Frühling!
Meteorologischer Frühlingsanfang war ja schon, nun ist auch der kalenderische Frühlingsanfang. Und pünktlich kurz vorm kalendarischen Frühlingsanfang zeigt der Frühling sich auch schon mal von seiner besten Seite. Was waren das für schöne, sonnige Tage am Donnerstag und auch heute noch. Zu dumm, wenn man bei dem schönen Wetter im Büro ausharren muss und sich dann auch noch mit ganz doofen Halsschmerzen rumquält.

Was hilft bei euch so gegen Halsschmerzen? Ich trink den ganzen Tag shcon Salbei-Honig-tee und Husten- & Bronchialtee. Zwischendurch gab's auch mal ne Tasse Halswohltee. Aber so wohl fühlt er sich noch nicht.

Aber Schluss mit dem Gejammer!
An den Frühlingsboten kann man sich auch noch nach Arbeitsschluss erfreuen und den Feierabend noch schön genießen. Und die Halsschmerzen ignorieren wir jetzt einfach mal. Die Blumen und die Sonne sind schöner!

Wochenende ich koooooommeeeeeeeeee!!!

Nächste Woche ist ja auch schon wieder Ostern. Schon krass wie die Zeit vergeht.
Die Osterdeko steht jetzt auch mittlerweile und vorgebacken hab ich für Ostern auch schon, aber das zeige ich euch dann in den nächsten Tagen!

Jetzt gibt es erstmal die volle Dröhnung Frühlingsblumen! Der Garten ist ein reinstes Meer aus Schneeglöckchen, Märzenbecher und Krokusse.
Wie mir scheint, lassen die ersten Tulpen und Narzissen im Garten aber auch nicht mehr lange auf sich warten...





Sonntag, 13. März 2016

Foodlove: Exotische Sahne-Frucht-Schnitten oder Friss dich dumm Kuchen

Kaffeetrinken mit der ganzen Familie. Da lass ich mir meistens immer was Leckeres einfallen und schwing zwar nicht den Kochlöffel, aber bemühe die Küchenmaschine.

Letztens habe ich auf Facebook ein Rezept entdeckt, das musste ich unbedingt ausprobieren.
Ich weiß nicht, ob der Kuchen wirklich so heißt, aber er macht seinem Namen "Friss dich dumm Kuchen" alle Ehre!
Warum?
Ganz klar, wenn man einmal damit angefangen hat, den Kuchen zu essen, kann man einfach nicht mehr aufhören! Der ist so lecker!

Und bevor der Kuchen weg ist, habe ich euch noch schnell ein Stückchen gesichert und fotografiert.

Ich habe nicht weiter nachgedacht und einfach nach Rezept eingekauft - bis ich dann zu Hause gemerkt habe, dass im Rezept ein Fehler war.
Da ich den Kuchen für's Kaffeetrinken mit den Großeltern heute gebacken habe, war natürlich auch kein Laden mehr offen und ich musste improvisieren. Zum Glück hatte ich noch 2 Flaschen Sahne zum Kochen von Rama im Kühlschrank. :D

Notiz für mich: Nicht nur die Zutatenliste durchlesen, sondern auch das Rezept, dann findet man den Fehler auch vorm Einkaufen. ;)

Ich braucht dafür:
* 5 Eier
* 3 EL Zucker
* 3 EL Mehl
* 1/2 Päckchen Backpulver
* 1 Päckchen Vanillinzucker
* 3 Dosen Mandarinen
* 750 ml Saft (aufgefangener Mandarinensaft, bei Bedarf mit Wasser auffüllen)
* 2 Päckchen weißer Tortenguss
* 2 Päckchen roter Tortenguss
* 600 ml süße Sahne
* 3 Päckchen Sahnesteif
* 3 Päckchen Vanillinzucker
* 3 Päckchen Saucenpulver (Vanillesauce, ohne Kochen)
* 300 ml Saft (Multivitaminsaft)

Ich hatte mich zwar gewundert, warum nur 6 ml Sahne gebraucht werden, aber hey, wenn's dort so steht wird's wohl stimmen! Dummerweise standen dann weiter unten im Text 600 ml Sahne. Aber wie schon erwähnt, Rama Cremefine zum Kochen geht ausnahmsweise auch dafür. :D

Los geht's mit dem Biskuitboden.
Ihr trennt Eigelb vom Eiweiß. Das Eigelb kommt zusammen mit Mehl, Zucker, Backpulver und Vanillinzucker in die Rührschüssel. Das Eiweiß wird zu Eischnee geschlagen. Wenn die Eigelb-Mehl-Zucker-Masse so weit verrührt ist, dann hebt ihr den Eischnee unter. Schön sachte (auf Hochdeutsch: "vorsichtig"), damit der Teig schön leicht und locker wird. Und dann den Teig auf ein kleines Backblech geben und dieses in den nichtvorgeheizten Backofen schieben und auf mittlerer Schiene bei 160 °C (Umluft) für ca. 20 Minuten backen.
In der Zwischenzeit könnt ihr euch um den Belag kümmern.
Öffnet die 3 Dosen Mandarinen und lasst sie abtropfen. Den Mandarinensaft aber nicht wegschütten, den brauchen  wir noch.  Denn der Mandarinensaft kommt nun in einen Topf. Gießt den Saft mit etwas Wasser auf, sodass ihr insgesamt eine Menge von 750 ml habt (es empfielt sich hier noch etwas Zucker zu zu geben, da das Ergebnis sonst etwas fad' schmeckt (bei mir zumindest, weil ich so viel Wasser noch zugeben musste). Stellt den Topf auf den Herd und dreht diesen an. Gebt die 2 Päckchen weißen und die 2 Päckchen roten Tortenguss in die Saft-Wasser-Mischung und lasst das ganze unter ständigen Rühren aufkochen - bis der Tortenguss langsam fester wird. Nehmt den Topf vom Herd und rührt die abgetropften Mandarinen unter.
Wenn der Teig dann langsam abgekühlt ist, könnt ihr diesen auf eine Tortenplatte legen und die Mandarinenmasse darauf verteilen.
Während ich die Sahne geschlagen habe, hab ich den Boden mit der Fruchtmasse auf den Balkon gestellt zum Abkühlen und Festwerden (natürlich abgedeckt, nicht dass mir jemand Kuchen stibitzt).
Für die Sahne gebt ihr nun die süße Sahne, 3 Päckchen Sahnesteif und 3 Päckchen Vanillinzucker in eine Schüssel und gebt alles, damit die Sahne schön fest wird. Danach die Sahne auf der Fruchtmasse verteilen. Nun müsst ihr nur noch den Multivitaminsaft mit 3 Päckchen Vanillesaucenpulver verrühren und das dann über die Sahne verteilen.
Der Kuchen war jetzt bei mir nochmal ca. 1,5 Stunden im Kühlschrank bis der Besuch kam.

Nehmt euch in Acht, der Kuchen ist echt lecker und verleitet zur "Völlerei" - also nichts für die Fastenzeit. Zum Glück faste ich keinen Kuchen. ;)